Fällt Rund um Köln aus? Eine Baustelle blockiert die Strecke.
Chaos vor „Rund um Köln“Baustelle sorgt für Kopfzerbrechen – findet das Rad-Event trotzdem statt?

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Radfahrer trainieren in der Gruppe für Radrennen wie Rund um Köln - hier auf einer Landstraße bei Bergheim im Mai 2025. (Symbolfoto)
Die Zeit drängt für „Rund um Köln“. Doch eine wichtige Route bei Overath ist blockiert, weil Glasfaser-Arbeiten länger dauern. Nur für das Rennen soll es daher eine krasse Ausnahme geben.
Überall in der Gegend mahnen Plakate: „Auf Sperrungen achten“. Sie kündigen den Radklassiker „Rund um Köln“ für den kommenden Sonntag (17. Mai) an. Doch ein Streckenabschnitt, den die Fahrer nutzen sollen, ist schon seit Wochen dicht. Und eine baldige Öffnung ist nicht in Sicht.
Geplante Lösung: Straße soll für „Rund um Köln“ kurzzeitig freigegeben werden
Die Stadtverwaltung Overath bestätigte, dass die komplette Sperrung des Abschnitts zwischen Brodhausen (Hausnummer 1) und Leffelsend nochmals ausgedehnt wird. Grund dafür sind die andauernden Arbeiten am Glasfasernetz. Die Blockade wird nun voraussichtlich bis zum 24. Mai bestehen bleiben.
Doch was wird aus den hunderten Profi- und Hobby-Sportlern, die am 17. Mai bei „Rund um Köln“ starten? Laut einer Mitteilung aus dem Overather Rathaus gibt es einen Plan: Die Baustelle soll für das Radrennen temporär komplett geräumt werden. Auf diese Weise wird der Weg für das große Event frei gemacht.
Für viele Teilnehmer ist das aber ein herber Rückschlag. Trainingsfahrten vorab, die sonst jedes Jahr von zahlreichen Radsport-Fans auf der Route unternommen werden, fallen damit wohl ins Wasser. Der Grund: Entlang des Weges zwischen dem Höhenort Leffelsend und Brodhausen im Sülztal bei Overath werden aktuell Glasfaserkabel in den Boden gebracht.
Nach dem Rennen geht die Baustelle sofort weiter
Direkt nach dem Event gehen die Bauarbeiten weiter, informiert die Stadt. Das Unternehmen Epcan ist für die Durchführung zuständig und nutzt das sogenannte Spülbohrverfahren, erklärt die Verwaltung in Overath. Die Maßnahme läuft schon seit dem 23. März und wurde wiederholt durch Probleme aufgehalten.
Die Stadtverwaltung begründet die Verzögerungen mit den „geologischen Gegebenheiten in dem bergigen Bereich und wegen des felsigen Untergrunds“. Aus diesem Grund sei man noch nicht wie vorgesehen fertig geworden. Aktuell müssen noch etwa 250 Meter Leitung verlegt werden.
Damit nicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal alles dichtgemacht werden muss, bleibt der Abschnitt bis zum Ende der Glasfaser-Arbeiten gesperrt. Eine gute Nachricht gibt es aber: Die Passage über die Schwarze Brücke in Richtung Mittelstem ist nicht betroffen. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, das Gebiet weiträumig zu meiden und bittet um Geduld angesichts der unvermeidbaren Einschränkungen. (red)
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