Nach einer Messerattacke in Leverkusen-Schlebusch ist das junge Opfer verstorben. Jetzt hat sich ein Tatverdächtiger bei der Polizei gestellt.
Bluttat in LeverkusenTrauer um Opfer (†20) – Tatverdächtiger stellt sich

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Menschen haben am Tatort Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt (Foto vom 27. August 2026).
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Die Bluttat in Leverkusen-Schlebusch: Ein junger Mann (20) ist am Dienstagabend (25. August) an der Mülheimer Straße niedergestochen worden. Tagelang fahndete die Polizei nach dem Täter.
Jetzt hat sich ein 24-Jähriger freiwillig gestellt. Wie Staatsanwaltschaft und Kölner Polizei am späten Dienstagnachmittag (1. September) meldeten, tauchte er am Montagabend in Begleitung eines Anwalts auf der Polizeiwache in Köln-Kalk auf. Daraufhin wurde er festgenommen und schmort jetzt in U-Haft.
Bluttat in Leverkusen: Haftbefehl wegen Totschlags
Das Amtsgericht Köln hatte bereits am Donnerstag (27. August) Haftbefehl wegen Totschlags gegen den Tatverdächtigen erlassen. „Er ist dringend verdächtig, den Geschädigten nach einer zunächst verbalen und anschließend körperlich geführten Auseinandersetzung mit einem Messerstich in den Oberkörper getötet zu haben“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Konkrete Anhaltspunkte für ein Notwehrgeschehen seien derzeit nicht ersichtlich. Der Sprecher erklärte, dass als Auslöser der Tat möglicherweise Streitigkeiten über Geld eine Rolle gespielt haben. Die Ermittlungen, insbesondere zum Tatmotiv, dauern aber noch an.
Am Tatort im Wuppermann-Park hatten Menschen Blumen vor Ort niedergelegt und Kerzen entzündet. Dort war es am Dienstag gegen 17 Uhr zu der Bluttat gekommen. Ein Begleiter des jungen Opfers hatte die Polizei alarmiert.
Der 20-Jährige sei schwerst verletzt unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht worden, hatte es zunächst seitens der Polizei geheißen. Doch der junge Mann schaffte es nicht, er erlag in der Klinik seinen Verletzungen.

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Einsatz am 25. August 2026: Nach einem Messerangriff in Leverkusen-Schlebusch sind Ermittler und Spurensicherer am Tatort.
Der ebenfalls junge Tatverdächtige soll anschließend in Richtung der Straße Dhünnberg geflüchtet sein. Nach ihm wurde auf Hochtouren gefahndet. Auch ging die Polizei verschiedenen Spuren nach. Darunter der Hinweis eines Bekannten des Opfers, der den Täter auf einem Foto von Verdächtigen wiedererkannt haben will, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.
Dieser Bekannte schilderte gegenüber der „Rheinischen Post“ auch, dass sie sich am Tatnachmittag zu viert in dem kleinen Park an der Villa Wuppermann getroffen hätten. Plötzlich sei ein anderer aufgetaucht und mit dem späteren Opfer in Streit geraten. Worum es dabei ging, ist weiter unklar.
Die Polizei war nach der Bluttat mit mehr als 20 Streifenwagen vor Ort. Auch ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund waren im Einsatz. Die Kölner Kripo hat eine Mordkommission eingerichtet. (iri)
