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Brutaler Rolex-RaubMann (59) in hinterhältige Falle gelockt

Die Polizei ermittelt nach einem Raubüberfall. (Symbolfoto)

Copyright: David Young/dpa

Die Polizei ermittelt nach einem Raubüberfall. (Symbolfoto)

Ein Mann wollte in Siegburg seine teure Rolex verkaufen und geriet an brutale Räuber.

Am Dienstagabend (19. Mai) kam es in Siegburg zu einem dreisten Raubüberfall. Einem 59-jährigen Mann wurde gegen 20.30 Uhr seine Rolex-Uhr vom Handgelenk gerissen, nachdem er in eine Falle gelockt wurde.

Wie die Polizei berichtet, hatte der Mann seine rot-blaue Luxusuhr zuvor auf einer Internet-Verkaufsplattform angeboten. Es meldete sich ein Interessent und man einigte sich per Messenger auf einen Kaufpreis von 20.000 Euro und ein Treffen zur Übergabe.

Fieser Trick mit Falschgeld-Koffer

Zum vereinbarten Treffpunkt vor einem Restaurant an der Orestiadastraße erschienen zwei unbekannte Männer in einem weißen BMW. Der Verkäufer übergab die Rolex zur Begutachtung und erhielt im Gegenzug einen Aktenkoffer, der angeblich das Geld enthielt.

Dem 59-Jährigen kam die Sache jedoch verdächtig vor und er verlangte seine Uhr zurück. In dem Moment, als er sie wieder anlegen wollte, schlug einer der Täter zu. Er riss ihm die Rolex gewaltsam vom Arm, wobei der Mann leicht verletzt wurde.

Der Räuber rannte zu seinem Komplizen, der im Fluchtwagen wartete, und beide flüchteten. Später die bittere Erkenntnis für den Beraubten: Der Koffer war nur mit Falschgeld gefüllt.

Polizei sucht Zeugen und Zeuginnen

Die Polizei fahndet nun nach den Tätern und hat Beschreibungen veröffentlicht. Der erste Tatverdächtige ist circa 175 cm groß, hat eine Glatze sowie eine schwarze Brille und war mit einem braunen Leinenhemd und einer hellen Leinenhose bekleidet. Der zweite Tatverdächtige ist circa 180 cm groß und hat einen dunklen Vollbart.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Männern oder dem weißen BMW im Bereich der Orestiadastraße geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02241 541-3121 zu melden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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