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Kuriose FestnahmeBruder will Suff-Fahrer aus Polizeiauto zerren

Ein Polizeiauto bei einer nächtlichen Kontrolle. (Symbolfoto)

Copyright: Matthias Heinekamp

Ein Polizeiauto bei einer nächtlichen Kontrolle. (Symbolfoto)

Erst der eine, dann der andere: Zwei Brüder landeten nach einer Kontrolle in Polizeigewahrsam.

Eine Trunkenheitsfahrt in Sankt Augustin nahm am späten Sonntagabend (22. März) eine kuriose Wendung. Zunächst stoppten Polizisten und Polizistinnen einen Kleintransporter. Am Steuer: ein 30-jähriger Mann aus Königswinter mit rund 2 Promille im Blut.

Als der 30-Jährige zur Blutprobe mit auf die Wache sollte und schon im Streifenwagen saß, tauchte plötzlich sein ein Jahr älterer Bruder auf.

Bruder will Befreiungsaktion starten und rastet aus

Der 31-Jährige aus Troisdorf war offenbar nicht mit der Festnahme einverstanden. Er schob eine Polizistin zur Seite und versuchte, die Tür des Streifenwagens aufzureißen, um seinen Bruder zu befreien.

Die Beamtin verhinderte dies, woraufhin der Mann sie laut Polizeibericht „hochaggressiv“ in einer fremden Sprache beschimpfte und wild vor ihrem Gesicht gestikulierte.

Da der Mann sich nicht beruhigen ließ, wurde er von den Einsatzkräften überwältigt und gefesselt. Ein Alkoholtest ergab auch bei ihm einen stolzen Wert von rund 1.6 Promille. Für ihn endete der Abend in einer Ausnüchterungszelle.

Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung ermittelt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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