Trotz nasskaltem Wetter feierten tausende Jecken im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Polizei zieht Bilanz.
Karnevals-BilanzPolizei zieht Fazit zum jecken Wochenende im Rheinisch-Bergischen Kreis

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Die Polizei zieht Bilanz zum Karnevalswochenende. (Symbolfoto)
Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis hat eine überwiegend positive Bilanz zu den Karnevalszügen am Freitag (13.02.) und Samstag (14.02.) gezogen. Das nasskalte Wetter hielt die Feiernden nicht davon ab, die Züge zu besuchen. Laut Polizei blieb es größtenteils friedlich, auch wenn es vereinzelt zu körperlichen Auseinandersetzungen und Platzverweisen kam.
Faustschlag ins Gesicht: 18-Jähriger schlägt 20-Jährigen krankenhausreif
In Odenthal-Voiswinkel kam es am Freitagabend zu einem heftigen Vorfall. Gegen 17.00 Uhr schlug ein 18-jähriger Kölner einem 20-jährigen Odenthaler nach einem Streit mit der Faust ins Gesicht. Der junge Mann musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen werden. Dem Angreifer wurde eine Blutprobe entnommen. Insgesamt wurden fünf Platzverweise gegen aggressive Personen ausgesprochen.
30.000 Feiernde in Leichlingen: Mann in Gewahrsam
Am Samstag war besonders in Leichlingen viel los, wo rund 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauer feierten. Dort versammelten sich laut Polizei viele alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende. Die Polizisten und Polizistinnen mussten frühzeitig bei Streitigkeiten einschreiten. Es wurden fünf Platzverweise erteilt und zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen. Ein 21-jähriger Mann mit über 2 Promille wurde in Gewahrsam genommen, da er einen Platzverweis mehrfach ignorierte.
In Bergisch Gladbach-Bensberg, -Refrath, Kürten und Overath-Marialinden verliefen die Züge hingegen weitgehend friedlich. In Kürten musste ein junger Mann eine Softair-Waffe abgeben, die er als Teil seines Kostüms bei sich trug. Die Polizei wird auch die weiteren Züge am Sonntag begleiten und kündigte für Rosenmontag eine abschließende Bilanz an. (red)
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