Messerattacke, Schüsse Zwei Bluttaten innerhalb kurzer Zeit erschüttern Köln – Opfer in Lebensgefahr

Einsatzkräfte und Passanten stehen oder knien neben einem Verletzten, der auf dem Boden liegt.

Einsatzkräfte kümmern sich um einen Mann (37), der lebensgefährlich verletzt auf der Straße liegt. Der 37-Jährige ist am Donnerstag (10. März 2022) in Köln-Höhenberg niedergestochen worden.

Zwei Bluttaten innerhalb weniger Stunden haben Köln erschüttert. Die Ermittler haben noch viele offene Fragen.

Was geht bloß in Köln ab? Erst wird in Höhenberg ein Mann (37) niedergestochen, kurz darauf peitschen Schüsse über die Taunusstraße in Humboldt/Gremberg. Ein Mann (25), getroffen von mehreren Kugeln, sackt zu Boden.

Zwei Bluttaten am Donnerstag (10. März 2022) innerhalb weniger Stunden und auf offener Straße haben so manchen Kölner erschreckt. Tobt ein Bandenkrieg? Waren die Schüsse eine Racheaktion?

Zwei Bluttaten in Köln: In beiden Fällen sind Hintergründe noch unklar

„Wir haben bislang keine Hinweise, dass die Taten zusammenhängen“, erklärt Ulrich Bremer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln am Freitag gegenüber EXPRESS.de.

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Die Ermittlungen würden auf Hochtouren laufen. Diese richten sich in beiden Fällen gegen unbekannt. Bei beiden Taten seien die Hintergründe noch unklar, so Bremer, man würde derzeit Zeugen vernehmen.

Messerattacke in Köln-Höhenberg, Schüsse in Humboldt/Gremberg

Donnerstag, gegen 15.30 Uhr, war der 37-Jährige auf der Bamberger Straße in Höhenberg von einer Gruppe Männer attackiert und mit mehreren Messerstichen verletzt worden. Zuvor hatten sie auf das Auto des Opfers eingeschlagen, so die Polizei Köln.

Gegen 18.40 Uhr wurde auf der Taunusstraße in Humboldt/Gremberg der 25-Jährige niedergeschossen, der Schütze floh zu Fuß. Bei beiden Taten wurden die Opfer  lebensgefährlich verletzt.

„Beide befinden sich weiterhin in Lebensgefahr und sind nicht ansprechbar“, erklärt Ulrich Bremer. Zwei Mordkommissionen haben die Ermittlungen übernommen. Zeugenhinweise bitte an die Kölner Polizei unter Telefon 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de. (iri)

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