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Zoll-Razzia in Mülheim13 Verstöße in Friseursalons aufgedeckt

Zollkontrolle in einem Barbershop in Köln-Mülheim.

Copyright: Hauptzollamt Köln

Zollkontrolle in einem Barbershop in Köln-Mülheim.

Bei einer großangelegten Kontrolle in Köln-Mülheim hat der Zoll zahlreiche Verstöße in Friseursalons aufgedeckt.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Köln hat am Dienstag acht Barbershops und Friseurgeschäfte in Köln-Mülheim kontrolliert. Unterstützt wurden die Zöllnerinnen und Zöllner dabei von Einsatzkräften des Ordnungs- und Ausländeramtes der Stadt Köln sowie der Polizei. Insgesamt wurden neun Beschäftigte befragt.

13 Hinweise auf Schwarzarbeit und andere Verstöße

Die vorläufige Bilanz der Razzia: 13 Hinweise auf mögliche Verstöße. Bei drei angetroffenen Personen besteht der Verdacht, dass sie nicht zur Sozialversicherung gemeldet waren. In drei weiteren Fällen wird geprüft, ob der Mindestlohn gezahlt wurde.

Zudem lagen bei zwei Beschäftigten nicht die erforderlichen Sofortmeldungen zur Sozialversicherung vor. In einem Fall gibt es Anhaltspunkte für Leistungsbetrug, in zwei weiteren wurde gegen die Aufzeichnungspflicht der Arbeitsstunden verstoßen.

„Bei einem 19-jährigen Asylsuchendem und seinem Arbeitgeber wird jeweils ein Verstoß wegen der Beschäftigung ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis geprüft. Der junge Mann wurde in einem Friseurgeschäft bei Reinigungsarbeiten angetroffen. Eine hinter der Kasse beschäftigte junge Frau absolvierte laut eigenen Angaben ein unbezahltes einjähriges Praktikum“, so Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dauern an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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