Eine Frau aus dem Kreis Düren wollte Luxus-Fälschungen im Wert von 250.000 Euro schmuggeln.
Zoll-Coup in KölnFrau mit Fakes im Wert von 250.000 Euro erwischt

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Riesen-Fund am Flughafen Köln/Bonn: Der Zoll stellte gefälschte Luxusgüter im Wert von 250.000 Euro sicher.
Da staunten die Zöllnerinnen und Zöllner am Flughafen Köln/Bonn nicht schlecht. Bei der Kontrolle einer 33-jährigen Frau aus dem Kreis Düren machten sie einen riesigen Fund. Die aus Istanbul kommende Frau hatte bei ihrer Einreise im grünen Kanal zunächst angegeben: „Ich habe ein paar Geschenke mitgebracht.“
140 Fälschungen im Gepäck
Doch das war, wie sich schnell herausstellte, eine glatte Lüge. In den beiden Koffern der 33-jährigen Kosovarin befanden sich laut Hauptzollamt Köln rund 140 gefälschte Artikel. „Am Ende lagen rund 140 Handtaschen, Geldbörsen, Gürtel und Schmuckstücke auf unserem Kontrolltisch. Der ermittelte Wert für Originalwaren hätte bei rund 250.000 Euro gelegen“, erklärte Zoll-Sprecher Jens Ahland.
Die Frau, die angab, arbeitsunfähig zu sein, war nach eigenen Angaben nur vier Tage in der Türkei. Rechnungen für die Ware konnte sie nicht vorlegen. Ihre Ausrede, die Fakes seien Geschenke, ist für die Beamtinnen und Beamten nichts Neues. „Dass die Sachen nur Geschenke für Freunde und Bekannten sind, ist der Klassiker der Ausreden“, so Ahland.
Die dreiste Schmuggel-Aktion hat für die Frau nun ernste Konsequenzen. Noch vor Ort leiteten die Zöllnerinnen und Zöllner ein Steuerstrafverfahren ein und stellten die gesamte Ware sicher. Laut Ahland drohen ihr zudem kostspielige zivilrechtliche Verfahren der Markeninhaber. Die Plagiate werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. (red)
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