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WarntagDeshalb heulen die Sirenen in Köln

Eine Sirene aus Metall vor blauem Himmel.

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Die Sirenen starten um 12 Uhr.

Aktualisiert:

Probealarm in Köln: Das müssen die Bürgerinnen und Bürger wissen.

Keine Panik, wenn es laut wird! Am Samstagmittag heulen alle 136 Sirenen im Stadtgebiet – aber nur zur Probe. Ein großer Alarmtest in der Stadt startete um 12 Uhr. In Köln wurde erneut ein Warntag durchgeführt.

Hierbei wurde die Funktionstüchtigkeit sämtlicher Alarmierungsmethoden gleichzeitig überprüft – dazu gehören die klassischen Sirenen, aber auch moderne Warn-Apps wie NINA und KATWARN. Ebenso werden auf den rund 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet Kurzinformationen mit Verhaltensweisen angezeigt. Im Ernstfall setzt die Stadt gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen ein.

Wozu das Ganze? Die Aktion soll die Leute wieder fit machen für den Ernstfall und sie an die Warnsignale sowie das korrekte Handeln bei Gefahr erinnern. Denn Hand aufs Herz: Viele wissen gar nicht mehr, was die unterschiedlichen Töne bedeuten.

Zur Erinnerung: Ein Heulton, der eine Minute lang an- und abschwillt, bedeutet Gefahr. Ein durchgehender Ton für eine Minute ist das Zeichen für Entwarnung. Bei diesem Testlauf werden beide Töne hintereinander abgespielt.

Ihre Sirene war still? Das ist zu tun

Bei dem Test geht es aber um mehr als nur die Technik. Die Menschen sollen auch Informationen über die verschiedenen Alarmierungswege, mögliche Gefahren und wie sie sich selbst schützen können, erhalten. Zugleich dient der Tag dazu, die gesamten technischen Prozesse für eine Alarmierung im Notfall zu erproben.

Im Ernstfall heißt die Auslösung der Sirenen: geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und Radio einschalten. (red)

Der Kölner TV-Arzt Heinz-Wilhelm “Doc” Esser war am Freitagabend zu Gast im "Kölner Treff".
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