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Terroralarm am Kölner DomNeue Erkenntnisse über Verdächtigen (30): „Man weiß, dass er vor Ort war“

Rund um den Kölner Dom laufen die Kontrollen weiter. Aus Sicherheitskreisen sind neue Details zu dem Terrorverdächtigen bekannt geworden.

Neue Erkenntnisse zum Terroralarm am Kölner Dom.

Wie am Donnerstag (28. Dezember 2023) bekannt wurde, steht der im niederrheinischen Wesel festgesetzte 30-jährige Tadschike im Verdacht, den Kölner Dom ausgespäht zu haben.

Anschlagspläne in Köln: Verdächtiger ein unbeschriebenes Blatt 

„Man weiß, dass er vor Ort war“, hieß es am Donnerstag aus Sicherheitskreisen. Bei dem anderen Ziel der Gruppe soll es sich um den Stephansdom in Wien handeln.

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Die Sicherheitskreise vermuten, dass es sich bei der Gruppe um eine Terrorzelle des Islamischen Staats handelt, genauer seines regionalen Ablegers „Provinz Khorasan“ (ISPK), der in Afghanistan in Konkurrenz zu den islamistischen Taliban steht.

Kardinal Woelki bei einer Polizeikontrolle vor dem Kölner Dom.

Kardinal Woelki am 28. Dezember 2023 bei einer Polizeikontrolle vor dem Kölner Dom.

Für die Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen sei der 30-Jährige ein unbeschriebenes Blatt gewesen. „Er war uns nicht bekannt“, hieß es.

Dass der in Gewahrsam genommene 30-Jährige auch Kontaktmann zu einer im Juli festgenommenen mutmaßlichen Terrorzelle des IS gewesen sein soll, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, bestätigten die Sicherheitskreise zunächst nicht.

Kardinal Woelki bei Kontrolle am Kölner Dom

Derweil gehen die Kontrollen rund um den Kölner Dom weiter. Am Donnerstag fand um 11 Uhr die feierliche Aussendung der Sternsinger im Erzbistum Köln statt.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki führte durch den Gottesdienst. Vor Beginn verschaffte er sich persönlich einen Überblick über die Kontrollen am Haupteingang. Dabei ließ sich Woelki von Einsatzkräften kontrollieren.

Hausnummer, Glocke, Gewicht

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Ein bunt bemaltes Glasfenster im Kölner Dom, das die Ankunft der heiligen drei Könige darstellt.

Die Fläche der Glasfenster beträgt insgesamt rund 10.000 Quadratmeter – damit könnte man ein 30-stöckiges Hochhaus komplett verglasen, wie ein Video von Quarks (WDR) veranschaulicht. Das Foto zeigt ein buntes Glasfenster mit den Heiligen Drei Königen und wurde am 15. September 2003 aufgenommen.

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Auch Kinder in Sternsinger-Kostümen wurden vor dem Betreten der Kathedrale von Polizisten oder Polizistinnen kontrolliert und mit einem Metalldetektor abgescannt. Die Sicherheitsschleuse steht vor dem Eingang an der Kölner Domplatte.

Jeder Kirchgänger und jede Kirchgängerin wird gezählt, durchsucht und mit einem Metalldetektor abgescannt. Touristen oder Touristinnen müssen draußen bleiben. Besuche im Dom sind nur im Rahmen von Gottesdiensten und zur Beichte erlaubt. (mit dpa/kna)