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„Ein Scherz, oder?“ Beliebte Kölsch-Marke sieht plötzlich ganz anders aus – Fans haben klare Meinung

Ein frisch gezapftes Kölsch wird auf einer Party in die Kamera gehalten.

Die traditionsreiche Kölsch-Marke Sünner präsentiert sich ab Freitag (1. Juli 2022) in einem neuen Design. Das Symbolfoto wurde im Jahr 2018 aufgenommen.

Die Sünner-Brauerei erfindet sich neu: Ein frisches Design ziert ab dem 1. Juli 2022 die Flaschen der ältesten Kölsch-Brauerei der Stadt. Allerdings kommt das nicht bei allen gut an.

Beim Wochenendeinkauf darf das Feierabend-Bierchen nicht fehlen. In Köln und Umgebung werden die Menschen in der Kölsch-Abteilung wohl ab sofort zweimal hingucken müssen.

Denn eine Traditionsmarke hat sich plötzlich völlig verändert – das Sünner Kölsch erscheint ab Freitag (1. Juli 2022) in einem komplett neuen Gewand.

Sünner Kölsch mit neuem Design – Fans sind nicht begeistert

Sünner wurde 1830 gegründet und ist damit die älteste Kölsch-Brauerei der Stadt. Zum 31. Dezember 2021 wurde sie verkauft und von der Brauerei Malzmühle übernommen.

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Nun, ein halbes Jahr später, wird der traditionsreichen Marke also ein neuer Anstrich verpasst.

Neues Design des Sünner-Kölschs.

Das neue Design der Sünner-Brauerei unterscheidet sich stark von dem vorherigen.

Das in die Jahre gekommene Design musste weichen – der weiße Hintergrund mit dem grünen „Sünner“-Schriftzug ist Geschichte. Das neue Design auf der ebenfalls neu-eingesetzten Euroflasche ist in Türkis gehalten, der Schriftzug in Weiß.

Außerdem neu, der vielsagende Slogan: „Sünner dir einen!“ In welchem Zusammenhang der Slogan erscheint, ist unklar. Auf der Vorderseite der Flasche ist er jedenfalls nicht zu sehen.

Aber warum erfindet sich die älteste Kölsch-Marke plötzlich komplett neu? „Wir wollen mit unserem neuen Flaschendesign die Zielgruppe erweitern und mit dem ältesten Kölsch auch jüngere Menschen ansprechen“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Rosenbaum.

Auf Instagram wurde das neue Design ebenfalls am Freitag vorgestellt. Die Fans der Traditionsmarke sind bislang nicht wirklich angetan.

Unter den Beiträgen sind Kommentare wie „Das ist ein Scherz, oder?“ oder „No-Go!“ zu finden. Eine weitere Userin merkt an: „Es tut mir wirklich leid, aber das ist eine design- und marketingtechnische Katastrophe. Ich hoffe auf einen Aprilscherz im Juli. Das Design transportiert überhaupt nicht die Historie des Unternehmens und versuppt optisch mit x-beliebigen Craft-Bier-Startups. Sehr beliebig.“ (nb)

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