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Nächster Ausbruch Inzidenzwert steigt weiter: Jetzt schlägt Stadt Köln Corona-Alarm

KVB-Bahn und Radfahrende auf der Zülpicher Straße in Köln.

In Köln, hier ein Symbolfoto von der Zülpicher Straße am 13. Juni, steigt der Corona-Inzidenzwert derzeit wieder an.

Das Thema Corona würde man so gerne abhaken, auch in Köln. Doch aufgrund wieder steigender Inzidenzzahlen schlägt die Stadt vor dem langen Wochenende Alarm.

Keine Masken, kein Lockdown, kein Abstand: Das Thema Corona spielt im Juni 2022 kaum noch eine Rolle im Alltag der Kölnerinnen und Kölner. Aber: Die Stadt will das wieder ändern – und schlägt vor dem (mit Brückentag möglichen) langen Wochenende jetzt Alarm.

Ein Blick auf die Zahlen: Derzeit zeigt die Inzidenzkurve in Köln wieder nach oben. Der Wert ist am Donnerstag (16. Juni) erneut gestiegen, diesmal von 515,2 auf 526,5. Am Dienstag lag er noch bei 451,4 (plus 63,8). Vor zwei Wochen betrug die Kölner Inzidenz 210,7. Die Hospitalisierungsrate liegt bei 2,86, ebenfalls Tendenz steigend.

Corona-Zahlen steigen: Stadt Köln schlägt vor Feiertag Alarm

Viele Expertinnen und Experten sehen den Inzidenzwert mittlerweile kritisch, weil viele Menschen trotz positivem Schnelltest keinen PCR-Test durchführen. Nur dann würde der Fall aber statistisch erfasst. Gut möglich also, dass der „wahre” Inzidenzwert deutlich höher liegt.

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Als Hauptgrund für die steigenden Zahlen sieht die Stadt den BA.5-Typ, eine Untervariante von Omikron. Bereits etwa 45 Prozent der Fälle soll der BA.5-Typ ausmachen.

OB Henriette Reker meldet sich zu Wort: Neue Variante breitet sich schnell aus

Jetzt hat sich auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (65) zu Wort gemeldet. „Die Omikron-Variante BA.5 breitet sich sehr schnell aus, auch unter geimpften Menschen. Gerade vor dem Feiertag und mit Blick auf die bevorstehenden Sommerferien appelliere ich daher an alle Kölnerinnen und Kölner, eine FFP2-Maske, wann immer es Ihnen möglich ist, zu tragen.

Außerdem forderte Reker erneut zum Impfen und Boostern auf, bei Symptomen weiterhin zu Tests. Gerade vor und nach größeren Veranstaltungen oder Reisen sei das wichtig.

Henriette Reker wendet sich mit Brief an Gesundheitsminister Karl Lauterbach

Wie die Stadt außerdem mitteilt, hat sich Reker in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) gewendet und sich gegen den Plan ausgesprochen, die kostenlosen Bürgertestungen zum 30. Juni 2022 zu beenden.

In Köln gibt es aktuell ein breit aufgestelltes Testangebot mit 829 Teststellen, aufgeteilt auf 492 Arztpraxen, 54 Apotheken und 283 private Teststellen.

Wer sich testen oder impfen lassen will, kann das neben Hausarzt-Praxen und Apotheken auch im Infektionsschutzzentrum des Kölner Gesundheitsamtes am Neumarkt tun. Montags bis freitags sind von 9 bis 17 Uhr Test möglich. Montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 13 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr laufen die Impfungen. Eine Terminvereinbarung ist aktuell nicht notwendig. (tw)

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