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Retter brauchen DrehleiterSpezieller Feuerwehr-Einsatz in der Kölner Innenstadt

Ein Patient liegt auf einer Trage auf der Drehleiter, neben ihm ein Notarzt.

Copyright: Alexander Schwaiger

Ein Patient wird am Dienstag (10. März 2026) per Drehleiter und in Begleitung des Notarztes aus einer Wohnung im sechsten Stock runter auf die Straße gebracht. 

Aktualisiert

Rettungseinsatz am Hansaring – doch der war für viele Passantinnen und Passanten eher ungewöhnlich. 

Aufsehenerregender Einsatz mitten in der Kölner Innenstadt.

Wegen eines internistischen Notfalls ist am Dienstag (10. März) nicht nur der Rettungsdienst mit RTW und Notarzt ausgerückt, sondern auch der Drehleiterwagen der Feuerwehr.

Feuerwehr muss Patienten aus dem sechsten Stock holen

Am Hansaring musste ein Patient aus einer Wohnung im sechsten Stock eines Hauses geholt werden. 

Dazu wurde die Drehleiter ausgefahren. „Sie hat einen Aufsatz, in den wir eine Krankentrage fixieren können“, erklärt Wehrsprecher Ulrich Laschet gegenüber EXPRESS.de. Die Alarmierung sei um 11.34 Uhr eingegangen. 

Nachdem der Patient zunächst in der Wohnung versorgt wurde, sei dann entschieden worden, den Abtransport über die Drehleiter durchzuführen. „Aus medizinischen Gründen“, so Laschet. Ein anderer Grund könnte ein zu enges Treppenhaus sein. 

Die Drehleiter reichte direkt an ein Fenster der hoch gelegenen Wohnung. Während der Patient in der Trage dort gesichert wurde, waren neben dem Notarzt auch ein Feuerwehrmann an der Seite des Patienten. Dieser wurde auch auf dem Weg nach unten medizinisch betreut.

Eine Drehleiter ist bis zu einem Fenster im sechsten Stock eines Hauses ausgefahren.

Copyright: Alexander Schwaiger

Um einen Patienten aus der Wohnung abtransportieren zu können, wurde die Drehleiter bis hoch ans Fenster gefahren.

Anschließend kam der Mann mit dem RTW ins Krankenhaus. Erst um 13.10 Uhr war der Einsatz mit insgesamt zwölf Kräften von Rettungsdienst und Feuerwehr beendet.

Während der Einsatz für Passantinnen und Passanten eher ungewöhnlich war, erklärt Wehrsprecher Laschet: „Für uns ist das nichts Besonderes.“ Ein Patienten-Abtransport per Drehleiter passiere täglich zwei- bis dreimal. (iri)

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