Abo

Erschreckende BilanzSchock-Fund in vielen Kölner Büdchen – selbst in Schokolade

Jugendliche helfen in Köln als Testkäuferinnen und -käufer, um Verstöße gegen den Jugendschutz aufzudecken. (Symbolbild)

Jugendliche helfen in Köln als Testkäuferinnen und -käufer, um Verstöße gegen den Jugendschutz aufzudecken. (Symbolbild)

Testkäufe der Stadt decken massive Verstöße an den Büdchen in der Stadt auf.

Die Bilanz ist erschreckend: Bei städtischen Testkäufen in Köln missachten Kioske und Gastronomiebetriebe in hohem Maße den Jugendschutz. Seit 2024 haben Jugendliche für die Stadt in rund 720 Betrieben geprüft, ob an sie verbotenerweise Alkohol, Tabak oder Lachgas verkauft werden. Anfang 2026 kamen 95 weitere Testkäufe hinzu. Das Ergebnis ist niederschmetternd: eine Verstoßquote von 71 Prozent.

In der ersten Februarwoche waren Mitarbeitende des Ordnungsamtes gemeinsam mit der Polizei und Vertretenden des Umwelt- sowie Rechtsamtes in Kalk und Mülheim im Einsatz. In zwei Geschäften wurde bereits der vierte Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt. Dort wurden nicht nur Vapes an Minderjährige abgegeben, sondern auch „zahlreiche illegale Vapes“ in einem geheimen Versteck gefunden. Die Konsequenz: jeweils 5000 Euro Zwangsgeld. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Köln: Potenzmittel in Honig und Schokolade entdeckt

In anderen Kiosken wurden unversteuerte Vapes und Snus gefunden, die von den Behörden sichergestellt wurden. Besonders heikel: Bei einem Betreiber war die Menge an illegalen Produkten so groß, dass nach richterlicher Anordnung seine Privatwohnung durchsucht wurde.

Diesen sogenannten „Potenzhonig“ hat der Zoll am Kölner Flughafen 2025 aus dem Verkehr gezogen. (Archivbild)

Diesen sogenannten „Potenzhonig“ hat der Zoll am Kölner Flughafen 2025 aus dem Verkehr gezogen. (Archivbild)

Doch das war noch nicht alles: In mehreren Läden stießen die Teams auf Lebensmittel wie Honig, Schokolade oder Energydrinks, denen Potenzmittel beigemischt waren. Auch diese Produkte wurden beschlagnahmt. In einem weiteren Kiosk verkaufte der Betreiber neben Alkohol und Tabak auch gefälschte Designerkleidung – hier schritt die Polizei ein.

Kölner Gaststätte wegen Hygienemängeln geschlossen

Eine Gaststätte musste wegen „gravierender Hygienemängel“ sofort schließen, wie die Pressestelle berichtet. In zwei Fällen trieb das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei offene Forderungen der Stadt direkt vor Ort ein – teils vollständig, teils anteilig.

Besonders auffällig war ein Keller in Kalk: Dort stießen die Einsatzkräfte auf eine illegale Gaststätte, Spieltische deuteten zudem auf unerlaubtes Glücksspiel hin. Der Betrieb wurde geschlossen. Die Stadt Köln will auch an Karneval nicht lockerlassen und kündigt erneute Testkäufe an. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Bunte Regenschirme hängen an der Apostelnstraße.

Bittere Nachricht

Kölner Kult-Café schließt mehrere Filialen – „aus den Augen verloren“