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Comeback in KölnBeliebte Gastro-Stars melden sich zurück

Das Restaurant Cotell Cologne von außen.

Copyright: Laura Klemens

Das Cotell Cologne in Köln gibt es neu seit Anfang März 2026.

Die Köpfe hinter dem beliebten „Maki Maki“ sind wieder da – mit einem komplett neuen Plan.

Die Nachricht traf viele Kölner mitten ins Herz: Ende November 2025 war plötzlich Schluss für das gefeierte „Maki Maki“.

Beinahe ein ganzes Jahrzehnt lang hatten Vladimir Dimitrov und Daniela Vapirova die pflanzliche Gastronomie der Stadt mit ihren einzigartigen Sushi-Ideen geprägt. Nun feiert das Duo sein Comeback – mit einer riesigen Überraschung!

Edle Menüs statt Sushi-Rollen: Das neue Cotell-Konzept

Am Mauritiussteinweg 2 hat nun das „Cotell Cologne“ seine Pforten geöffnet und leitet damit eine komplett neue Ära ein. Anstelle von Sushi-Rollen erwartet die Gäste dort gehobene pflanzliche Kochkunst. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Schließung des „Maki Maki“ nach beinahe einem Jahrzehnt war eine überlegte Entscheidung der Inhaber. „Nach fast zehn Jahren fühlt es sich richtig an“, ließen sie damals verlauten. Seit 2016 hatten sie sich mit Kreationen aus Roter Bete, Shiitake-Pilzen oder Aubergine eine loyale Anhängerschaft erarbeitet und zusätzlich Kochkurse sowie Catering angeboten.

Ihre persönliche Entwicklung begründeten sie in einer Erklärung so: „Seit 10 Jahren sind wir in Köln. In dieser Zeit haben wir uns weiterentwickelt, dazugelernt und viel Erfahrung gesammelt. Heute gehen wir unter einem neuen Namen weiter – Cotell.“

Und die neue Ausrichtung ist wirklich spektakulär. Im Cotell entstehen jetzt Kompositionen, anstatt dass gerollt wird. Auf den Tisch kommen saisonale, rein pflanzliche Menüfolgen mit drei oder vier Gängen. Der Küchenstil ist eine Fusion aus mediterranen und balkanischen Inspirationen mit einem asiatischen Touch, wobei Fermentation und Kräuter eine zentrale Bedeutung haben.

Dazu passend ist die Anrichtung der Speisen bewusst schlicht gehalten, denn auf der Webseite wird das Prinzip erklärt: „Jedes Gericht ist sorgfältig komponiert und stellt die Zutaten in den Vordergrund.“ Gäste können außerdem limitierte Speisen zum Teilen ordern und eine passende Wein- oder alkoholfreie Getränkebegleitung aussuchen. Eine einsehbare Küche und massive, dunkle Vorhänge schaffen eine noble und zugleich entspannte Atmosphäre.

Klare Ansage an Gäste: Wer nicht erscheint, zahlt trotzdem

Das Cotell fügt sich damit in die boomende vegane Szene der Domstadt ein. Zu dieser gehören auch das „Vunky“, das „Adida Vegan“ sowie die erste vegane Metzgerei Kölns, die alle in jüngster Vergangenheit für Aufsehen gesorgt haben.

Allerdings müssen Interessierte ihren Besuch gut planen. Das Lokal ist seit dem 6. März in Betrieb und bietet Reservierungen nur für zwei Zeiträume an: ab 17.30 Uhr und ab 20.00 Uhr. Und jetzt kommt die krasse Regel: Gäste, die mit weniger als 12 Stunden Vorlauf stornieren oder gar nicht erscheinen, müssen eine Gebühr von 25 Euro entrichten! Eine deutliche Maßnahme, um die Organisation der komplexen Menüs zu gewährleisten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Cotell Cologne, Mauritiussteinweg 2, 50676 Köln, mittwochs bis sonntags von 17.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. www.cotell.de

Unter anderem gehörten Schnitzel zum Angebot in der „Speisekammer“ (Symbolfoto).

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