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Razzia auch in KölnHistorischer Schlag gegen Drogenhandel perfekt – Funde in Milliarden-Höhe

Polizisten bei einer Razzia, hinter ihnen sind die Streifenwagen zu sehen.

Nach Durchsuchungen in mehreren Bundesländern ist offenbar ein Schlag gegen den Kokainhandel gelungen. Das Foto wurde am 4. Juni 2024 in Baden-Württemberg aufgenommen.

Mit Razzien in mehreren Bundesländern wurde am Freitag (14. Juni) gegen Drogenkriminalität vorgegangen, auch in Köln.

von Thomas Werner (tw)

Ein historischer Tag ist für den deutschen Zoll im Kampf gegen Drogenkriminalität! Und Köln und Umgebung mittendrin.

Es soll sich nach Angaben der Behörden um den bislang größten Schlag gegen den Kokainhandel in der Bundesrepublik Deutschland handeln.

Dutzende Tonnen Kokain aus dem Verkehr gezogen, es geht um Milliarden

Wie das Zollfahndungsamt Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Freitagmorgen (14. Juni 2024) mitteilten, wurden dabei „dutzende Tonnen Kokain im Wert von mehreren Milliarden Euro aus dem Verkehr gezogen“. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es Durchsuchungen in sieben Bundesländern gegeben haben, sieben Haftbefehle wurden dabei vollstreckt.

Alles zum Thema Polizei Köln

Hinter der XXL-Aktion steht das Ermittlungsverfahren „OP Plexus“, zu dem schon seit Monaten im Hintergrund Ermittlungen gibt. Jetzt erfolgten die Zugriffe.

Einsätze fanden den Angaben zufolge in Bonn, Köln, Leverkusen, dem Rhein-Sieg-Kreis und Wachtberg in Nordrhein-Westfalen, in der bayerischen Landeshauptstadt München, in Berlin und Hamburg, im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland, im niedersächsischen Heidekreis sowie im hessischen Frankfurt am Main statt.

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Erst vor wenigen Wochen hatte es in Köln eine Aktion der Polizei gegeben: Auslöser für den Großeinsatz waren jahrelange Ermittlungen der italienischen Polizei und Justiz gegen die „Cosa Nostra“ auf Sizilien.

Im Visier sind dabei mehrere italienische Staatsangehörige (67, 62, 55, 53), in deren Zusammenhang insgesamt vier Wohnanschriften in Bilderstöckchen, Niehl, Weidenpesch und Ehrenfeld sowie eine Gaststätte in Ehrenfeld durchsucht wurden.

Die genauen Hintergründe und andere Details des aktuellen Falls sind dagegen bisher nicht bekannt. Dies soll sich aber ändern: Die Behörden wollen am Montag (17. Juni) in einer Pressekonferenz in Düsseldorf genauer informieren.

An der Pressekonferenz werden nach aktuellem Stand u. a. auch der Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Benjamin Limbach (Bündnis 90/Die Grünen), der Leiter des Zollkriminalamtes und der Leiter der Abteilung Organisierte Kriminalität des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg teilnehmen.