Auf der Alte Kölner Straße ist ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Erst im Juli 2025 kamen dort zwei Biker ums Leben.
Nahe FlughafenBiker-Horror auf Alte Kölner Straße – Stein zerbricht bei Aufprall

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Ein Motorradfahrer aus Köln ist Donnerstagabend (18. Juni 2026) auf der Alte Kölner Straße verunglückt (Symbolfoto).
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Schlimmer Unfall in Porz-Grengel: Auf der Alte Kölner Straße ist am späten Donnerstagabend (18. Juni) ein Motorradfahrer (26) so schwer verunglückt, dass er jetzt um sein Leben kämpft.
Erst im letzten Sommer starben auf der Strecke, die um den Köln/Bonner Flughafen herumführt, zwei Biker (20, 28) aus Köln bei einem Frontalcrash. Der jetztige Unfallort liegt nicht weit entfernt.
Alte Kölner Straße nach Unfall stundenlang gesperrt
Wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen (19. Juni) gegenüber EXPRESS.de erklärte, war der 26-Jährige am Donnerstag gegen 21.50 Uhr in Richtung Mauspfad unterwegs. „Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte“, so der Sprecher. Nach derzeitigem Stand handele es sich um einen Alleinunfall.
Bekannte des Bikers, die sich an einem dortigen beliebten Motorradtreff aufhielten, sollen Zeuge des folgenschweren Unglücks geworden sein. Der 26-Jährige soll vor ihren Augen ein „Wheelie“ gemacht haben, also nur auf dem Hinterrad gefahren sein.
Als er anschließend das Vorderrad seiner Yahmaha wieder auf den Boden aufsetzte, soll er die Kontrolle verloren, gegen einen hohen Steinblock neben der Fahrbahn geschleudert und mehrere Meter durch die Luft gefolgen sein.
Der Aufprall auf den Stein war so heftig, dass dieser zerbarst. Der junge Motorradfahrer aus Köln erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die Alte Kölner Straße wurde für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme komplett gesperrt. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Kölner Polizei war vor Ort und sicherte Spuren.
Laut des Polizeisprechers konnte die Fahrbahn erst Freitagfrüh gegen 5 Uhr wieder freigeben werden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. (iri)
