Ein Mann wollte mit Gold im Wert von 20.000 Euro am Zoll vorbei – sein Versteck hätten selbst erfahrene Beamte nicht erwartet.
Keine DrogenKölner Zoll öffnet Windeln und macht erstaunlichen Fund

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Zollbeamte und -beamtinnen am Flughafen Köln/Bonn (Symbolfoto)
Keine Drogen... Acht Goldarmreifen, ein Paar Goldohrringe, mehr als 200 Gramm Edelmetall – und alles versteckt in Babywindeln.
Mit diesem ungewöhnlichen Trick wollte ein 42-jähriger Reiserückkehrer am Flughafen Köln/Bonn den Zoll austricksen. Es hat nicht geklappt.
Goldschmuck im Wert von 20.000 Euro
Der Mann kam aus dem Irak und steuerte am Mittwochabend (1. Juli) den grünen Ausgang für abgabefreie Waren an – jenen Ausgang, den nur nutzen darf, wer nichts anzumelden hat.
Die Zöllner hatten jedoch einen genaueren Blick auf sein Gepäck geworfen und wurden fündig: Goldschmuck im Gesamtwert von rund 20.000 Euro, sorgfältig zwischen Babywindeln verstaut.
„Schmuggelversuche von Goldschmuck oder Goldmünzen versteckt im Gepäck zwischen Bekleidung, eingewickelt in Alufolie oder Tennissocken gehören für uns am Flughafen zum täglichen Geschäft, aber in Babywindeln versteckter Goldschmuck im Wert von rund 20.000 Euro ist schon sehr außergewöhnlich“, sagt Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.
Der Mann aus dem Kreis Kleve dürfte es sich teuer erkauft haben, dass er es nicht beim Zoll angemeldet hat: Bei Flugreisen aus Nicht-EU-Staaten sind Waren nur bis zu einem Wert von 430 Euro abgabenfrei. Alles darüber muss angegeben werden – sonst drohen, wie in diesem Fall, empfindliche Konsequenzen.

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Goldschmuck im Wert von rund 20.000 Euro wurde in Babywindeln entdeckt.
Die vor Ort berechneten Einfuhrabgaben von mehr als 4300 Euro konnte der nach eigenen Angaben arbeitslose Mann nicht bezahlen.
Der Zoll beschlagnahmte deshalb den Goldschmuck, um die Abgaben zu sichern. Gegen den 42-Jährigen wurde noch am Flughafen ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, zusätzlich muss er nach Abschluss der Ermittlungen mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. (mt)
