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Nächstes Technik-DesasterKölner Oper muss Offenbach-Premiere umplanen

Wegen technischer Probleme kann die Aufführung von „Hoffmanns Erzählungen“ nicht wie geplant stattfinden. Die Inszenierung für die Offenbach-Premiere muss angepasst werden.

Copyright: Uwe Weiser

Wegen technischer Probleme kann die Aufführung von „Hoffmanns Erzählungen“ nicht wie geplant stattfinden. Die Inszenierung für die Offenbach-Premiere muss angepasst werden.

Das Technik-Chaos in der frisch sanierten Oper in Köln geht weiter. Nun erwischt es „Hoffmanns Erzählungen“ – die Offenbach-Premiere kann nicht wie geplant stattfinden.

Die unendliche Pannen-Geschichte der Kölner Oper ist um ein weiteres Kapitel reicher. Aufgrund fortwährender technischer Schwierigkeiten im neuen Opernhaus muss die für den 28. November angesetzte Premiere von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ neu inszeniert werden.

Das gab die Oper Köln am Dienstag (6. Oktober) bekannt. Die mit Spannung erwartete Inszenierung von Stefan Herheim muss an die aktuellen technischen Gegebenheiten angepasst werden und wird daher nicht gezeigt.

Kölner Oper:  Geplante Inszenierung findet nicht statt

Anstelle von Herheims Inszenierung wurde in Windeseile eine neue Lösung gefunden: André Heller-Lopes, ein Regisseur aus Brasilien, wird eine neue, szenische Version speziell für die Bühne in Köln konzipieren. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada.

Das Opernhaus rechtfertigt diese Maßnahme mit dem Wunsch, einen reibungslosen Ablauf trotz der technischen Hürden zu garantieren. In einer offiziellen Erklärung heißt es: „Wir freuen uns, mit dieser Lösung eine künstlerisch eigenständige und spannende Perspektive auf Jacques Offenbachs Meisterwerk zu präsentieren und zugleich die bestmöglichen Voraussetzungen für einen verlässlichen Spielbetrieb zu schaffen.“

Welche genauen Ursachen sich hinter den „technischen Rahmenbedingungen“ verbergen, die diese kurzfristige Umplanung notwendig machten, dazu hält sich die Oper bedeckt. Bereits vor der Wiedereröffnung des sanierten Hauses im September war bekannt geworden, dass die neue Bühnentechnik erhebliche Mängel aufweist.

Immerhin eine gute Nachricht für die Ticketinhaber: Die Daten bleiben alle gleich. Sämtliche Aufführungen, beginnend mit der Premiere am 28. November und den weiteren Terminen am 2., 4., 10., 17., 19., 22., 26. und 31. Dezember 2026, sowie am 3. Januar 2027 und am 14. und 27. Februar 2027, finden laut Oper wie angekündigt statt. (red)