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U-Bahn-AlarmKVB baut zentrale Haltestellen für 37,1 Millionen Euro um

Die U-Bahn-Haltestelle Appellhofplatz soll saniert werden. (Archivfoto)

Copyright: Arton Krasniqi

Die U-Bahn-Haltestelle Appellhofplatz soll saniert werden. (Archivfoto)

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) starten ein großes Sanierungsprojekt an zwei der wichtigsten Haltestellen der Stadt.

Die Planung zweier gewaltiger Bauvorhaben der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) nimmt Fahrt auf. Ab 2027 und 2028 sollen die unterirdischen Haltestellen am Appellhofplatz und am Neumarkt saniert werden.

Künftig werden längere Stadtbahnen durch Köln fahren, um mehr Passagiere transportieren zu können. Daher müssen unter anderem die Brandschutzbestimmungen auf den aktuellsten Stand gebracht werden.

Kölner Stadtrat muss Sanierungspaket von 37,1 Mio Euro absegnen

Erforderlich sind diese Maßnahmen, um das wachsende Passagieraufkommen zu bewältigen. Die KVB gehen davon aus, nach den Umbauten rund 20 Prozent mehr Fahrgäste transportieren zu können.

Finanziell ist das Vorhaben eine gewaltige Aufgabe: 37,1 Millionen Euro werden von KVB und Stadt in das Projekt investiert. Jedoch decken Zuschüsse aus Fördermitteln bis zu 90 Prozent der Ausgaben.

Das umfangreiche Sanierungspaket soll am Donnerstag (8. Oktober) vom Kölner Stadtrat abgesegnet werden. Zuvor gaben schon die Bezirksvertretung Innenstadt und der Mobilitäts- sowie der Finanzausschuss grünes Licht.

Die geplanten Sanierungsarbeiten sind Voraussetzung für eine umfassende Kapazitätssteigerung auf den Linien 3, 4 und 18. Hierfür müssen auch sämtliche oberirdischen Stationen angepasst werden. Grund: der Einsatz von 70 Meter langen Stadtbahnen. Außerdem werden die Feuerschutzvorkehrungen bei den übrigen 14 Tunnel-Haltestellen modernisiert. An den Haltepunkten Poststraße und Breslauer Platz ist das bereits erfolgt.

Einschränkungen für KVB-Kunden und Kundinnen

Für KVB-Kunden und Kundinnen sind die Baumaßnahmen mit Einschränkungen verbunden. Der Betrieb der Bahnen soll zwar aufrechterhalten werden, doch einzelne Gleise werden vorübergehend nicht befahrbar sein.

Die Züge passieren die Stationen dann, halten aber nicht an. Fahrgäste mit Ziel Neumarkt oder Appellhofplatz müssen eine Station früher oder später raus und sich einen alternativen Weg suchen, wie „t-online – Köln“ berichtet.

Die Blockaden sind stets nur für ein Gleis geplant, damit die andere Seite der Station weiter normal genutzt werden kann. Die Planer kalkulieren pro Gleis mit einer Sperrung von drei Wochen. Für jede Haltestelle wird die komplette Dauer aller Arbeiten auf etwa zweieinhalb Jahre veranschlagt. Die KVB verspricht, rechtzeitig über die Beeinträchtigungen zu informieren. (red)