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Missbrauchsskandal Kölner Kardinal Woelki schredderte wichtige Liste – Erzbistum bestätigt

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki spricht am 25. März 2022 ein Weihegebet im Kölner Dom.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki spricht am 25. März 2022 ein Weihegebet im Kölner Dom.

Eine wichtige Liste mit Namen hat der Kölner Kardinal Woelki vernichtet. Das Erzbistum Köln bestätigt den Fall.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat 2015 eine Liste mit den Namen missbrauchsverdächtiger Priester eigenhändig geschreddert.

Das bestätigte das Erzbistum Köln. Die Vernichtung sei aus Datenschutzgründen erfolgt. Dadurch seien keinerlei Informationen verloren gegangen, da die Originalakten weiter vorhanden seien, betonte das Erzbistum. Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte berichtet.

Kölner Kardinal Woelki: Originalakten weiter vorhanden

Den Angaben des Erzbistums zufolge hatte sich Woelki 2015 relativ kurz nach seinem Amtsantritt in Köln eine Excel-Tabelle mit den Namen der Priester vorlegen lassen, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde.

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Außerdem wurden dort die Zahlungen aufgeführt, die den Missbrauchsbetroffenen in Anerkennung ihres Leids geleistet worden waren.

Woelki habe sich so einen groben Überblick über die Lage verschaffen wollen. Er habe heute keine Erinnerung mehr daran, welche Namen damals auf der Liste gestanden hätten, so das Erzbistum. Die Taten selbst seien von den Fachstellen des Erzbistums und in mehreren Gutachten gründlich aufgearbeitet worden. (dpa)

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