Kölner TanzbrunnenSchlagerrapper kommt mit „Weißbier-Probe“ und lobt die Fans

Rapper Tream tanzt auf der Bühne

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Rapper Tream, gebürtig Timo Grabinger, hatte bei seinem Konzert im Tanzbrunnen Spaß. 

Der Schlagerrapper Tream zeigte sich bei seinem Tourstopp in Köln ganz nah und begeisterte so sein Publikum.

Nachdem er erst im vergangenen Dezember in der ausverkauften Lanxess-Arena gespielt hatte, löste Schlagerrapper Tream sein Versprechen und kehrte für seine Open-Air-Tour zurück nach Köln. Am Samstagabend verwandelte der Künstler den Tanzbrunnen, samt seinen 12.000 Besuchern, in seine ganz eigene „Weißbier-Probe“.

Tream bewies von der ersten Minute an ein besonderes Gespür für das Kölner Publikum und lieferte eine Show ab, die traditionelle Elemente und moderne Partymusik verband.

Bayrische Gemütlichkeit trifft Kölner Frohsinn

Musikalisch überraschte der Künstler direkt zu Beginn: Tream eröffnete seine Show mit der bekannten Blasmusik-Hymne „Böhmischer Traum“. Der Musiker Tream, bürgerlich Timmo Grabinger, stammt aus dem oberpfälzischen Büchelküh in Bayern und bezeichnet sich selbst stolz als „Deutschlands ersten Schlagerrapper“.

Das Besondere an ihm: Er singt und rappt extrem viel mit bayerischem Dialekt. In seinen Songs singt der 27-Jährige vor allem über Dorfleben, Freundschaft und Liebeskummer. Mit seinen Songs und Alben erlangte er mehrfach Gold- und Platin-Status.

Dass die Tour den Namen „Zur Weißbier-Probe Tour“ trägt, war an diesem Abend nicht nur ein Spruch, sondern Programm. Denn schon früh wurde klar, dass die Domstadt ein besonderer Tourstopp ist.

„Köln, wir sind einen weiten Weg für euch gefahren, aber jeder einzelne Kilometer hat sich gelohnt!“, rief er der Menge zu. Während bei seinen Fans an dem Abend überwiegend Treams eigenes Weißbier floss, griff der Künstler auf der Bühne lieber zu kühlem Kölsch und lobte den Geschmack der Kölner Spezialität. „Das Kölsch ist aber gut!“

Die Kölner Fans haben ihn für diese Aussage gefeiert. Und auch grundsätzlich schien ihm die Stimmung in Köln ordentlich zu gefallen. So spielte er zwischen seinen Hits auch den berühmten Karnevalsklassiker „Nie mehr Fastelovend“.

Rapper Tream singt ins Mikro.

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Rapper Tream singt in seinen Songs von Freundschaft, Dorfleben und Liebeskummer und erreicht so Millionen Fans.

Bei seinen eigenen Hits wie „Lebenslang“, „Herz macht Bamm“, „Zelten auf Kies“ und „Apres Ski“, zeigte sich die enorme Textsicherheit des Publikums, das jede bayerische Textzeile lautstark mitsang. Bei den emotionalen Liedern verwandelte sich der Tanzbrunnen durch hunderte Smartphone-Lichter in ein stimmungsvolles Lichtermeer.

Das Publikum trug entscheidend zur besonderen Atmosphäre bei. Viele Fans erschienen im Dirndl oder in Lederhosen und brachten so das bayerische Flair mitten nach Köln. Für visuelle Highlights sorgten immer wieder gigantischer Konfettiregen sowie spektakuläre Pyro-Effekte.

Hautnahe Fanmomente im Kölner Tanzbrunnen

Während des Konzertes interagierte der Schlagerrapper viel mit seinen Fans. Er verteilte einen Kranz Kölsch an seine Fans in der ersten Reihen, und ging auf aufwendig gestaltete Fanplakate ein. So machte er einem Fan eine ganz besondere Freude, indem er ihm ein Tattoomotiv zeichnete. Hierfür entschied er sich für seine bekannte Zeile „Du bleibst ein Lebenslang“ aus seinem gleichnamigen Song „Lebenslang“.

Unterstützt wurde Tream von einer achtköpfigen Crew mit Backgroundsängerin und -sänger, sowie Schlagzeug, Bass und Bläsern. Als besonderer Höhepunkt des Konzertes erwies sich ein Saxophon-Solo im Mittelteil der Show, das vom Publikum mit langanhaltendem Applaus honoriert wurde. So lieferten Tream und sein Team eine energiegeladene Show, die ohne Probleme zwischen Party und Emotionen alle Fans mitreißen konnte.

Lautester Stopp der gesamten Tour

Als die Fans lautstark nach einer Zugabe verlangten, setzte Tream zum Finale noch einen drauf: Passend zu den Zug(abe)-Rufen aus der Menge rollte der Sänger auf einem kleinen Zug auf die Bühne. Mit diesem Wortspiel lieferte er noch einmal seine allergrößten Hits „Liebe auf der Rückbank“ und „München“ ab und brachte den Tanzbrunnen ein letztes Mal komplett zum Kochen.

Während der Zugabe wandte sich der 27-Jährige schließlich noch ein letztes Mal an seine Fans und rief begeistert: „Ihr wart mit Abstand die Lautesten!“

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