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Kölner Neumarkt Seit 25 Jahren stillgelegt: Darum bleibt der Brunnen weiter trocken 

Ein Brunnen auf dem Neumarkt in Köln ist mit Bitumen verfüllt worden, so dass von ihm nur noch eine runde Fläche übrig ist.

Der ehemalige Brunnen auf dem Neumarkt steht seit 1997 still. Er wurde mit Bitumen verfüllt, sodass von ihm nur noch eine runde Fläche übrig ist. Das Foto wurde am 16. Juli 2020 gemacht. 

Wann plätschert der Brunnen auf dem Neumarkt wieder? Die Kölnerinnen und Kölner warten seit Jahren darauf. 

Eigentlich sollte der Brunnen auf dem Neumarkt in diesem Jahr wieder sprudeln. Denn mit der Wiederinbetriebnahme des 1997 stillgelegten Brunnens verspricht sich die Stadt einen ähnlichen Effekt wie am Ebertplatz. Mit dem Wasser ist dort das Leben zurückgekehrt.

Und am Neumarkt? Da bleibt der Brunnen weiterhin ein trockenes „Teer-Loch“. 

Kölner Neumarkt: Bauplan für Brunnen wird überarbeitet

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte bereits im Mai verkündet, dass es wohl 2023 werden wird. Nun möchte die Verwaltung „aktuell keine konkretere Aussage zur Bauzeit“ mehr machen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger am Donnerstag (1. September) berichtet. 

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„Auf die Ausschreibung zum Bau des Brunnens ist kein Angebot eingegangen und muss aus diesem Grund wiederholt werden“, so die Stadt auf Anfrage. Der Bauzeitplan werde derzeit „überarbeitet“.

Bei den Planungen müsse zudem „die Frostperiode bis ins Frühjahr und Baupausen aufgrund Veranstaltungen auf dem Neumarkt, Karneval 2023 und Grabungszeiten der Bodendenkmalpflege“ berücksichtigt werden. Deshalb könne die Stadt derzeit nicht genau sagen, wann die Arbeiten starten und wie lange sie voraussichtlich dauern, heißt es weiter.

Nach der Stilllegung war die alte Brunnenkammer mit Bitumen verfüllt worden. Sie ist nicht mehr zu reaktivieren, sondern muss komplett neu geplant werden. Die Pumpenanlage ist ausgebaut, die Düsen demontiert und die umlaufende Ablaufrinne nicht mehr vorhanden.

Die Gesamtkosten für Planung und Bau werden auf gut 600.000 Euro geschätzt, die jährlichen Betriebskosten liegen bei zirka 30.000 Euro. Der Betrieb des Brunnens soll den Neumarkt, der mit Verwahrlosung und einer florierenden Drogenszene zu kämpfen hat, aufwerten. Er soll unter anderem dazu beitragen, dass auch Familien mit Kindern den Platz wieder mehr nutzen. (iri)

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