Zum 21. Mal finden in diesem Jahr die Kölner Lichter statt. Das traditionsreiche Event am Rhein bietet in diesem Jahr ein Novum. Erstmals findet neben dem Feuerwerk auch eine Drohnenshow statt.
Premiere bei der 21. AusgabeKölner Lichter starten erstmals mit einer Drohnenshow

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Am 1. August 2026 wird wieder das größte musiksynchrone Feuerwerk Europas gezündet. Die Kölner Lichter steigen zum 21. Mal.
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Im vergangenen Jahr mussten die Verantwortlichen wieder bei Null anfangen. Nach sechsjähriger Pause ging das Traditionsevent Kölner Lichter über die Bühne. In diesem Jahr steht die 21. Ausgabe an. Und da gibt es am 1. August 2026 eine bahnbrechende Neuigkeit.
Erstmals wird das Mega-Event von einer Drohnenshow eingeleitet. „Wunder geschehen immer wieder. Wir möchten uns innovativ weiterentwickeln“, sagt Georg Alef, der die künstlerische Leitung des Spektakels hat. Im Bereich der Hohenzollernbrücke will er einen Phönix über dem Rhein zum Erscheinen bringen. Die Technik wird es möglich machen.
Kölner Lichter: 21. Ausgabe steigt am 1. August 2026
Sechs Minuten lang wird das Drohnenerlebnis dauern, anschließend folgt ein 27-minütiges musiksynchrones Höhenfeuerwerk, das wieder von zwei 120 Meter langen Schiffen in Höhe des Tanzbrunnens von der Rheinmitte aus gezündet wird. Das Motto: „Die magische Schule des Feuerwerks.“ Vor den einzelnen Musikstücken (unter anderem von Lady Gaga und Queen) werden einzelne Feuerwerkskörper wie römische Lichter, Kronen oder Sternbatterien erklärt.
Für Pyrotechniker Alef ist die Einbeziehung der Drohnenshow kein Widerspruch. „Beides ist eine Kunstform. Wir fangen in diesem Jahr langsam an und stehen auf der untersten Stufe der Leiter. Wenn es gut funktioniert, dann packen wir im Jahr danach noch mehr drauf.“ Heißt im Klartext: Das Feuerwerk, das aufgrund der Umwelt- und Lärmbelästigung von einigen als nicht mehr zeitgemäß kritisiert wird, könnte peu à peu durch Drohnen ersetzt werden.
Der mehrfach preisgekrönte Drohnenexperte Jens Hillenkötter wird sich um die Einleitung kümmern. Die Sparkasse KölnBonn übernimmt zu ihrem 200-jährigen Bestehen die Kosten, wie Friedhelm Müller am Dienstag (7. Juli) sagte. „Wir wollen damit testen, ob darin nicht die Zukunft liegt.“

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Pyrotechniker Georg Alef, Andreas Feicht (RheinEnergie), Nina Luig (Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt), Veranstalter Werner Nolden, Friedhelm Müller (Sparkasse KölnBonn), William Wolfgramm, Beigeordneter der Stadt Köln, und Schirmherr Anton Mertens (v.l.) präsentierten das Programm der Kölner Lichter.
William Wolfgramm, der verantwortliche Beigeordnete der Stadt Köln, registrierte den Schritt zu einem nachhaltigeren Event zufrieden. Dass dies Grundvoraussetzung für die erneute Genehmigung der Kölner Lichter war, stand unausgesprochen im Raum.
Veranstalter Werner Nolden freute sich zudem, dass Anton Mertens als Vorstandsvorsitzender der OSMAB Holding die Schirmherrschaft übernommen hat. „Das ganze Event kostet inzwischen 1,2 Millionen Euro“, sagt Nolden. „Ohne Unterstützung wäre die Veranstaltung nicht mehr möglich.“

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Erneut wird es bei den Kölner Lichtern ein großes Höhenfeuerwerk geben. Erstmals wird dieses jedoch von einer Drohnenshow eingeleitet.
Zumal die Menschen zurückhaltend sind. „Die Bevölkerung dreht den Euro dreimal um, bevor sie ihn ausgibt. Der Kartenvorverkauf ist in der kompletten Veranstaltungsbranche stark zurückgegangen. Alle Events haben es schwerer.“ Für die Kölner Lichter gibt es auch noch Tickets am Land und auf dem Wasser. Die Tribünen und verschiedene Veranstaltungsformate am Rhein sind noch nicht ausverkauft.
Auch auf den acht KD‑Schiffen, die unterwegs sein werden, gibt es noch Resttickets. Unter anderem fährt die MS RheinGalaxie als Jubiläumsboot – 200 Jahre KD und 150 Jahre Kölner Stadt-Anzeiger werden darauf gefeiert.
Kölner Lichter: Feuerwerk startet dieses Jahr erst um 23 Uhr
Der Aufbau am Rheinufer beginnt am 26. Juli. Am 1. August startet das Programm ab 15 Uhr. Die Schiffe legen um 19.30 Uhr ab. Um 20.45 Uhr findet das 91. Stadtachter-Rennen mit sechs Booten statt. Kommentiert wird dies erneut von Ex-Höhner-Frontmann Henning Krautmacher aus dem Rheinpark. „Licht an – die Schiffe kommen“, heißt es ab 22 Uhr für die 26 festlich beleuchteten Schiffe. Und um 23 Uhr beginnt dann das Feuerwerk.
Nolden rät wieder allen, frühzeitig anzureisen, spätestens bis 19 Uhr. Nach dem Feuerwerk wird bei der Abreise wieder Geduld gefragt sein, ehe Zehntausende den Bereich am Rhein verlassen haben. Der niedrige Pegelstand im Rhein sei übrigens kein Hindernis für das Event. Selbst bei 80 Zentimeter Wassertiefe habe das schon stattgefunden. Die Schiffe würden dann hintereinander statt nebeneinander fahren.
