Nach einem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln können zahlreiche Menschen nicht mehr zurückkehren.
Nach Einsatz in Kölner VeedelStadt muss Geflüchtete woanders unterbringen

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Nach einem Feuer im Flüchtlingswohnheim am Kuckucksweg mussten 30 Personen verlegt werden (Foto vom 4. September 2026).
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Ein Brand in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft am Kuckucksweg hat schwere Folgen: Zwei Wohneinheiten sind durch die Flammen so stark beschädigt worden, dass sie nicht mehr genutzt werden können.
„Bewohnende, die nicht in ihre Unterkünfte zurückkehren konnten, wurden in eine andere Unterkunft, ebenfalls im Stadtbezirk Rodenkirchen, verlegt“, erklärte Katja Reuter vom städtischen Presseamt auf EXPRESS.de-Nachfrage. Dabei handele es sich um 30 Personen.
Kölner Flüchtlingsunterkunft: Kripo ermittelt zur Brandursache
Der Brand war am Morgen des 19. August 2026 im ersten Obergeschoss der Unterkunft für Geflüchtete ausgebrochen. Laut Feuerwehr waren die Einsatzkräfte um 7.43 Uhr alarmiert worden, um 8.30 Uhr sei das Feuer dann unter Kontrolle gewesen.
„Fünf Personen wurde vom Rettungsdienst gesichtet und behandelt“, sagte Feuerwehrsprecher Susanne Hörle. Ins Krankenhaus musste jedoch keine der Personen eingeliefert werden. Die Nutzung der Unterkunft sei durch den Brand jedoch stark eingeschränkt, schilderte Hörle.
Um 11.11 Uhr habe man den Einsatz mit knapp 50 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst beendet. Anschließend sei der Brandort zur Ermittlung der Brandursache an die Kripo übergeben worden. Deren Experten konnten eine vorsätzliche Brandstiftung ausschließen. Vielmehr ist das Feuer gemäß den Ermittlungen durch einen technischen Defekt auf einem Balkon entstanden, wie ein Polizeisprecher gegenüber EXPRESS.de erklärte.
Neben zwei unbewohnbaren Wohneinheiten wurden andere Einheiten durch Rauch- und Rußeinwirkungen leicht beschädigt. „Die Schadenshöhe ist noch nicht festgestellt“, berichtete Katja Reuter, Sprecherin der Stadt. In Absprache mit der Versicherung sei bereits eine Brandsanierungsfirma beauftragt worden.
„Der Sicherheitsdienst ist weiterhin vor Ort, um die beschädigten Wohnungen vor unbefugtem Zutritt zu sichern“, so die Stadtsprecherin weiter. (iri)
