Heroin, Kokain, Opium Spezialkräften gelingt wichtiger Schlag gegen Kölner Drogenring

Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei warten auf Befehle.

Spezialkräfte der Polizei haben im Kampf gegen den Drogenhandel am 22. November 2022 in Köln und Umgebung zugeschlagen. Das Symbolfoto zeigt SEK-Einheiten am 5. April 2013 in Köln. 

Ein wichtiger Schlag gegen die Drogenkriminalität ist der Polizei am Dienstag in Köln und Umgebung gelungen.

Plötzlich standen die Beamtinnen und Beamten in der Tür: Am frühen Dienstagmorgen (22. November 2022) hat die Polizei vier Haftbefehle gegen Personen im Alter zwischen 23 und 48 Jahren vollstreckt. 

Es geht unter anderem um den Handel illegaler Drogen – und zwar in einem riesigen Ausmaß. Bei dem Einsatz wurden sieben Wohnungen in Hennef, Frechen und Aachen sowie ein Imbiss in Köln durchsucht.

Köln: Polizei gelingt Schlag gegen Drogen-Handel

Im Zuge des Einsatzes, an dem rund 50 Einsatzkräfte sowie mehrere Spezialeinheiten beteiligt waren, stellten die Ermittlerinnen und Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher.

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Der Verkaufswert der Betäubungsmittel wird nach bisherigem Ermittlungsstand auf rund sieben Millionen Euro geschätzt.

Nach vorangegangen Auswertungen von Datenmaterial sollen die Beschuldigten seit Anfang 2020 ihre Drogengeschäfte in Köln sowie im Kölner Umland abgewickelt und unter anderem Opium im hohen dreistelligen Kilogramm-Bereich aus dem Iran und den Niederlanden nach Deutschland eingeführt haben.

In und um Köln sollen sie die Betäubungsmittel gewinnbringend verkauft haben. Neben dem Verkauf von Opium wird den Beschuldigten auch der Handel mit Kokain und Heroin im Kilogramm-Bereich zur Last gelegt.

Einer der Beschuldigten (37) sitzt bereits seit September wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf der Deutz-Mülheimer Straße in der JVA Köln in Untersuchungshaft. (jm)

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