An der Haustür steckte ein Zettel mit einer Telefonnummer. Offenbar handelt es sich um Werbung für Drogen.
Mitten in Kölner VeedelJunge (8) findet Zettel an Haustür – Mutter ist außer sich

Copyright: privat
Dieser Drogenzettel mit einer Telefonnummer steckte in der Haustür.
Aktualisiert
Die Drogenszene in Köln – ein Problem, das seit Jahren immer schlimmer wird.
Jetzt machte ein achtjähriger Junge eine schreckliche Entdeckung an der Haustür.
Werbung für Drogen an Kölner Haustür
Die Familie wohnt an der Kyffhäuserstraße im Kwartier Latäng. „Dieser Zettel mit einer Handynummer steckte an unserer Haustür“, erklärt die Mutter gegenüber EXPRESS.de. Ihr Verdacht: „Es handelt sich um Werbung für Drogen.“
Immer wieder meldet sich nur die Mailbox, wenn man die Nummer wählt. Offenbar, um eine Drogenbestellung zu hinterlassen.
„Ich finde es absolut unverschämt“, ist die Frau aufgebracht. Die Drogenzene werde auch im Zülpicher Viertel immer dreister.
Ob am Neumarkt, in der Südstadt oder in Ehrenfeld – in fast allen Kölner Veedeln gibt es inzwischen Probleme mit Junkies und Dealern.
Eure Meinung zum Drogenproblem in Köln: Meldet euch bei uns! Fotos, Videos und Infos jetzt hier hochladen.
Hau raus!
Werde Leserreporter/in
Wie will die Stadt das in den Griff bekommen? Ein neues Suchthilfezentrum soll zwischen Perlengraben und Wilhelm-Hoßdorf-Straße errichtet werden. Das hatte am 5. Februar der Kölner Stadtrat mit breiter Mehrheit und in seltener Einigkeit beschlossen.
Allerdings haben Grüne, CDU, SPD, Linke, Volt und FDP/KSG ihre Zustimmung an klare Bedingungen geknüpft. In einem Änderungsantrag fordern sie, dass die Stadtverwaltung bis zum finalen Baubeschluss ein detailliertes Betriebskonzept vorlegen muss, das auch den Personalbedarf und die Kosten aufschlüsselt.
Eine zentrale Forderung der Politik ist die durchgehende Öffnung des Zentrums, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. (mt)

