Chaos im Kölner Hauptbahnhof Mann erhält Platzverweis – dann geht's erst richtig los

Hbf

Ein 28-jähriger Mann ist zunächst in Köln und später auch in Siegburg polizeilich aufgefallen. Unser Symbolbild vom 31. Dezember 2020 zeigt Polizisten am Kölner Hauptbahnhof.

Köln – Ein 28-Jähriger ist am Kölner Hauptbahnhof durch massive Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung und randalierendes Verhalten aufgefallen. Wie die Polizei am Mittwoch (24. Februar) mitteilte, waren Beamte am Dienstag zunächst in Köln und später dann auch in Siegburg auf den Mann aufmerksam geworden.

  • 28-Jähriger flippt im Kölner Hauptbahnhof aus
  • Bundesbeamte erteilen Mann Platzverweis
  • Mann fährt nach Siegburg und randaliert am Bahnhof

Köln: Beamte erteilten Mann einen Platzverweis

Als der Mann am Dienstag um 16 Uhr im RE 1 ohne Mund-Nasen-Bedeckung eine Flasche Bier auskippte, reagierte er auf die Anweisungen des Zugbegleiters uneinsichtig mit Beleidigungen, Bedrohungen und körperlicher Gewalt.

Die Bundespolizisten nahmen den aggressiven Mann mit zur Dienststelle, wo er die Polizisten ebenfalls beleidigte und einen Sichtschutz beschädigte.

Der leicht alkoholisierte Mann verweigerte einen Atemalkoholtest und wurde mit einem Platzverweis für den Kölner Hauptbahnhof entlassen.

Betrunkener Mann randaliert auch in Siegburg

Daraufhin machte sich der 28-Jährige auf den Weg nach Siegburg und konsumierte vermutlich weiteren Alkohol. Die Bundespolizei wurde alarmiert, weil ein betrunkener Mann Mitarbeiter der DB-Sicherheit schlug, trat und beleidigte.

Als die Beamten dazwischen gingen, richtete sich seine Aggressivität erneut gegen die Polizisten. Daraufhin versuchten die Beamten, den alkoholisierten Mann festzunehmen, was sich als langwieriges Unterfangen herausstellte.

Zunächst schien es, als wäre er einsichtig, doch kurz vor der Dienststelle weigerte er sich weiterzugehen. Als die Bundespolizisten ihm Zwang androhten, entgegnete er auffordernd „Versucht es doch!“ Der Mann wehrte sich mit Tritten, Schlägen und Kratzen gegen die Festnahme.

Da er auch dieses Mal den freiwilligen Atemalkoholtest ablehnte, wurde durch die zuständige Richterin eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann wurde mit über 1 Promille zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Die Bundespolizei leitete insgesamt elf Strafverfahren wegen Beleidigung (4), Bedrohung, Körperverletzung (2), Gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte ein. (cw)

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