Drei bis vier Mal im Jahr dabei Kölner Boutique ist der Hit bei „Shopping Queen“

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Martina Maturi in ihrer Mode-Boutique „G1O1A“.

  • Martina Maturi eröffnete 2012 das G1O1A am Rudolfplatz.
  • Seitdem ist sie mit ihrem Laden immer und immer wieder bei „Shopping Queen“ zu sehen.
  • EXPRESS hat die Kölnerin mit italienischen Wurzeln in ihrer Boutique besucht und herausgefunden, was ihr Geheimnis hinter der „Anziehungskraft“ ist.

Köln – Ganz viel Pink, Tuniken im Hippielook und ein auffällig dekoriertes Schaufenster: Das „G1O1A“ am Rudolfplatz fällt einfach auf. Kein Wunder, dass die Boutique von Martina Maturi schon so oft bei „Shopping Queen“ zu sehen war. EXPRESS hat die Inhaberin in ihrem Laden besucht und herausgefunden, was das Geheimnis hinter ihrer Kult-Boutique ist.

Der Name „G1O1A“ kommt aus dem Italienischen. „Ich bin Halbitalienerin. Gioia heißt Freude und so soll es auch sein, wenn man zu uns kommt“, erklärt Maturi. Und genau das sieht man auch: Überall glitzert, funkelt und strahlt es – ein wahrer Mädchentraum.

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Das „G1O1A“ am Rudolfplatz sticht mit seinem auffälligen Schaufenster heraus.

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Doch eigentlich wurde die Kölnerin damit ins kalte Wasser geworfen, wie sie uns im Interview verriet. „Uns gibt's seit 2012. Das habe ich damals mit einer Freundin zusammen gemacht. Nach einem halben Jahr hat sie mich allerdings verlassen. So kam ich dann – wie die Jungfrau zum Kind – zu meiner Boutique.“

Dann ging alles ganz schnell und sie zog in einer „Nacht- und Nebelaktion“ aus einem Ladenlokal nebenan, in den heutigen Laden. „Wir sind dann Mittwochabends drüben raus und Donnerstagmorgens hier rein. Über Nacht haben wir hier renoviert, mit Hilfe von Bekannten, die Handwerker sind. Seit August 2013 sind wir jetzt hier“, so Maturi.

„G1O1A“-Inhaberin Martina Maturi ist dankbar für Instagram und Co.

Ihren Erfolg verdankt sie unter anderem Instagram und Co.. Stars wie die Schauspiel-Zwillinge Valentina und Cheyenne Pahde, Moderatorin Jana Ina Zarrella und Influencerin Diana zur Löwen gehören zum Kundenstamm.

„Instagram ist wichtig für uns. Meine beste Freundin ist Moderatorin Jenny Knäble von RTL. Sie ist natürlich unser bestes Aushängeschild und macht Werbung für uns. Aber auch andere Moderatorinnen kommen zu uns. Die kommen auch zum größten Teil aus dem Kölner Raum und mit denen arbeiten wir schon seit Anfang an“, so Maturi.

Das G1O1A-Team sucht sich also „ihre“ Influencer aus. Denn: „Diese 'schicken Sie mir mal ein Paket und ich suche mir Sachen aus'-Mentalität unterstützen wir nicht. Das ist für mich modernes Schnorren.“ 

Die Halbitalienerin hatte schon immer ein Faible für Mode, wie sie verrät. „Meine Tante ist Italienerin, genau wie mein Papa – der ist vor ein paar Jahren aber leider verstorben. Und meine Tante hatte ein Kindermodengeschäft und ich sag's jetzt mal so: Wir wurden versaut (lacht).“

„Shopping Queen“ ist regelmäßig zu Gast im „G1O1A“

Das wissen auch die Kunden zu schätzen. Denn wenn Guido Maria Kretschmers „Shopping Queen“ in Köln Halt macht, ist das „G1O1A“ so gut wie jedes Mal mit dabei. „Seit 2012 besuchen die uns wirklich regelmäßig – drei bis viermal im Jahr“, so die Inhaberin. „Das finde ich immer total spannend.“

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Das „G1O1A“ ist ein wahrer Mädchentraum.

Auch der Stardesigner selbst, erkennt Martina Maturi mittlerweile wieder. „Guido Maria Kretschmer hat mal gesagt: „Ach guck mal, sie schon wieder“. Witzigerweise habe ich Guido aber nie kennengelernt. Er hat mich irgendwann mal mit Donatella Versace verglichen, oder auch schon mit Agnetha von ABBA“, erklärt die Kölnerin. Da würde sie den Vergleich mit der schwedischen Sängerin allerdings bevorzugen. „Donatella hat bestimmt auch ihre Vorzüge. Aber naja, lassen wir das mal so stehen“, sagt sie und lacht.

Ist der Dreh genauso, wie es im Fernsehen gezeigt wird? „Der Dreh ist tatsächlich fast in Echtzeit, da sind die dann wirklich hinterher. Sonst ist die Challenge ja auch nicht gegeben. Aber natürlich müssen die ja immer wieder, wenn die sich umziehen, neu vertont werden. Da wird die Zeit gestoppt – da können die Kandidatinnen ja nichts für. Du darfst denen auch nichts zwischendurch zeigen. Die müssen dich gezielt danach fragen.“

„G1O1A“-Inhaberin nimmt kein Blatt vor den Mund

Wirklich schief gegangen sei bisher noch nichts bei einem Dreh. Aber: „Ich sage halt immer ziemlich schnell das, was ich denke und dann rutschen mir auch schon mal Sachen raus – die dann natürlich gesendet werden. Da war zum Beispiel einmal das Thema 'Sexy Poolparty' und da zog eine Kandidatin ein Kleid an, das wirklich drei Nummern zu klein war. Da habe ich aus Spaß gefragt, wann die Party denn ist. Sie meinte dann: „In drei Monaten“. Und dann hab ich aus Spaß gesagt: 'Vielleicht passt du dann ja rein, wenn du nichts mehr isst.' (lacht).“

Shopping Queen Vanessa Fuchs Mama Ela

2017 war „Germany's next Topmodel“-Gewinnerin Vanessa Fuchs mit ihrer Mama Ela für „Shopping Queen“ bei „G1O1A“ zu Gast.

Wie kann sich Martina Maturi diese (im wahrsten Sinne) „Anziehungskraft“ in ihrem Laden erklären? „Das weiß ich gar nicht so genau. Ich denke, dass wir ein nettes, junges, motiviertes Team haben und gut gelaunt sind. Ich versuche immer, selbst im Laden zu sein. Ich glaube, dass hier sowohl Mütter und auch Töchter was finden. Ich freue mich auch, wenn jemand mich besucht und auch mal nichts kauft und einfach nur zum Quatschen vorbeikommt. Das ist quasi wie mein Zuhause hier.“

Vielleicht ist aber auch Martina Maturi selbst der Grund, weshalb die Frauen so gerne in ihren Laden kommen...

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