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Emotionale Szenen Kölner kann Mutter nach 46 Tagen am Muttertag besuchen

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Hinter Plexiglasscheibe: Emotionales Wiedersehen am Muttertag in Köln.

Köln – Nach 46 Tagen durfte die Kölner Seniorenheim-Bewohnerin Marianne Greller wieder Besuch empfangen. Pünktlich zum Muttertag war das Besuchsverbot aufgehoben worden.

Am Sonntag besuchte sie ihr Sohn Klaus (68), der wie alle anderen Besucher strenge Verhaltensregeln einhalten musste.

Köln: Sohn kann Mutter nach 46 Tagen wieder besuchen

Für seine Mutter Marianne hatte Klaus Greller mehrere Packungen Cracker der Marke „Tuc“ dabei. „Die mag sie lieber als Blumen“, sagt er. Marianne Greller, die in Mülheim aufgewachsen ist und seit 2018 in den Riehler Heimstätten lebt, esse die salzigen Kekse als Ersatz für das Rauchen, das sie vor zwei Jahren gesundheitsbedingt aufgegeben habe. „Das ist mein Lebenselixier“, sagt sie.

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Strenge Regeln: Muttertag hinter Plexiglas

Die Treffen zwischen Bewohnern und Besuchern finden an diesem Muttertag durch Plexiglas statt. Die Besucher müssen einen Mundschutz tragen und jeweils 30 Minuten Zeit für den Muttertags-Besuch. Im Haus 1 etwa auf der Anlage in Riehl kamen laut einer Mitarbeiterin bis zum frühen Nachmittag etwa 20 Besucher.

Um einen großen Andrang zu vermeiden, haben die SBK Angehörigen Termine für die kommenden Tage angeboten, was gut angenommen worden sein.

Mutter trotz strenger Regeln froh „endlich meinen Sohn wiederzusehen“

Marianne Greller ist aber froh, „endlich meinen Sohn wiederzusehen“, wie sie sagt. Sonst trionke mit ihrem Sohn zwei Stößchen Eierlikör, wenn er sie besuchen kommt. Am Muttertag hatte sie die Flasche auf ihrem Zimmer gelassen.

Die Zeit ohne Besuch, sei „eine  Katastrophe“ gewesen sagt die Seniorin. Ihr Sohn konnte sie zuletzt am 23. März, ihrem 93. Geburtstag, besuchen. „Als dann das Besuchsverbot da war, habe ich mich geärgert, dass ich meine Mutter keinen Telefonanschluss im Zimmer hat.

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Ein Pfleger war aber so nett und hat mich mit seinem Handy angerufen, damit ich mit meiner Mutter sprechen kann. Das fand ich toll“, so der Sohn.

„Gott sei Dank hat sich hier noch niemand angesteckt“

Auch wenn das Besuchsverbot Marianne Greller zu schaffen machte, sagt sie: „Wir müssen uns an die Vorgaben halten. Gott sei Dank hat sich hier noch niemand angesteckt. Wir hören ja, was alles in den anderen Heimen passiert ist.“

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