11.11. in Köln Eltern und Lehrer im Kölner Umland mehr in die Pflicht nehmen

Heumarkt Köln

Am 11.11.2019 steigt die Sessionseröffnung auf dem Kölner Heumarkt.

Köln – Geredet wurde genug, jetzt sind die Jecken gefordert: Nächsten Montag steigt in der Kölner Altstadt und auf dem Heumarkt eine der größten Partys des Jahres. Wetten, Kölle kann’s!?!

Nämlich: sich die friedliche Eröffnung der Session zurückholen. Das beginnt in erster Linie bei allen Jecken, die bunt feiern und die gute Laune übertragen.

11.11. in Köln: Elternhäuser dürfen auch was sagen

Gefragt sind auch Elternhäuser: Den Pänz mit auf den Weg zu geben, dass Randalieren, Saufen und Wildpinkeln nichts mit dem schönen Fest gemein haben, kann auch ein kleiner Schritt hin zur Normalität sein.

Eigentlich schade, dass man das in der heutigen Zeit erwähnen muss, aber auch das ganze Jahr über schieben Eltern ja gerne mal die Verantwortung auf Institutionen wie zum Beispiel Schule ab. Aber natürlich können in diesem Fall auch Lehrer im Umland bis zum Freitag mehrfach erwähnen, dass sich ein Randale-Besuch in Köln nicht lohnt.

Kuckelkorn_Schlegelmilch

Pakt der Vernunft: Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (l.) und Ostermann-Boss Ralf Schlegelmilch, hier gemeinsam im November 2019, stimmten sich eng ab.

Köln: Kiosk-Besitzer müssen Verantwortung ernst nehmen

Ein Wort zu den Kiosk-Besitzern: keine Kurzen für Kurze! Die Inhaber wären gut beraten, nicht das große Geschäft im Sinn zu haben. Denn unter der Theke schnell mal eine Flasche Apfelkorn an Minderjährige verkaufen, ist kein Kavaliersdelikt.

Lesen Sie hier:Alles zum 11.11.

Kölns Botschaft am kommenden Montag kann nur sein: Chaoten, ihr seid in Köln nicht willkommen. Na klar: Dazu gehört auch eine Menge Zivilcourage: Wer will seinem Nebenmann, der alkoholisiert herumpöpelt, schon sagen: „Junge, genug jetzt.“ Für diese Angelegenheiten sollen genug Ordnungskräfte vorhanden sein. Also sollten jecke auch nicht zögern, Chaoten sofort zu melden.

11.11. in Köln: Chaoten sofort melden

Der Rest, und das ist nach wie vor die überwiegende Mehrheit, hat richtig Lust auf den „Freumarkt“! Und wer weiß: Die urkölsche Veranstaltung der Ostermann-Gesellschaft sollte auch für echte Kölner wieder ein Anziehungspunkt werden.

Denn gesoffen wird vor allem in der Altstadt - und keineswegs nur auf dem Heumarkt. Deshalb sollten die kölsche Jecke fest dran glauben und gemeinsam dran arbeiten: Kölle kann's! Wetten!?!

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