Jetzt ab 23 Uhr Auf neue Sperrstunde in Köln wird es nur eine Antwort geben

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Ab Samstag (17. Oktober) gilt in Köln die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr. Unser Symbolfoto wurde in Berlin aufgenommen.

Köln – Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat es am Freitag (16. Oktober) auf einer Pressekonferenz verkündet. In Köln gilt ab Samstag (17. Oktober) die Sperrstunde ab 23 Uhr. Bisher konnten die Nachtschwärmer in Köln noch bis 1 Uhr feiern. Damit ist jetzt Schluss. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen wird die Sperrstunde vorverlegt und gilt wie bisher bis 6 Uhr morgens. Ein Kommentar.

Sperrstunde in Köln – Klage in Berlin erfolgreich

Mit dieser Entscheidung war zu rechnen. Zumal die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr schon in vielen anderen großen Städten gilt. Unter anderem in Berlin.

Dort hat das Verwaltungsgericht allerdings in zwei Eilverfahren entschieden, dass die Sperrstunde für Berliner Gastronomiebetriebe nicht rechtens ist. Die Entscheidung gilt vorerst nur für die elf Antragssteller, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Das Alkoholausschankverbot ab 23 Uhr gilt weiterhin. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bedauerte die Entscheidung.

Droht nun auch eine Klagewelle in Köln? Davon ist auszugehen. Zumal die DEHOGA Nordrhein bereits am Donnerstag (15. Oktober) eine Klage gegen die 1-Uhr-Sperrstunde eingereicht hat. 

Trotz aller Bedenken und Sorge um die Gastronomen, die Sperrstunde um 23 Uhr ist richtig. Nur so lassen sich die Nachteulen in den Griff bekommen.

Nachteulen auf den Kölner Ringen in den Griff bekommen

Nachts auf den Ringen oder in der Friesenstraße bietet sich oft ein Bild, als ob es Corona nicht geben würde. Man steht eng beieinander, trinkt sein Kölsch und ist sich der Gefahr nicht bewusst.

Wir müssen das Virus wieder in den Griff bekommen, sonst wird uns die Sperrstunde noch lange das Nachtleben vermiesen. 

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