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Corona in Köln  Halbe Stadt schon getestet – Ergebnisse von letzter Woche beunruhigend

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Die Zahl der Neuinfektionen auf Kölner Stadtgebiet nimmt zu.  Unser Symbolfoto zeigt das Corona-Testzentrum im August 2020 am Breslauer Platz.

Köln – In der ersten Woche des neuen Jahres ist der Inzidenzwert in Köln deutlich gesunken. Rund um Weihnachten und Silvester wurde aber auch weniger getestet. Wie der Infektionsstand tatsächlich ist, werden wir also wohl erst Mitte des Monats sehen. 

Am Mittwoch (6. Januar) hat das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen den Inzidenzwert mit 86,0 angegeben. Am Vortag hatte er noch bei 87,7 gelegen. Zeitgleich ist die Zahl der gemeldeten Fälle auf 26.659 (+236 im Vergleich zum Vortag) angestiegen.

Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Corona in Köln: Neun Prozent der Tests aus der letzten Woche sind positiv

Laut Stadt wurden in Köln bislang knapp 640.000 Corona-Tests durchgeführt. Zwischen dem 25. Februar 2020 und dem 4. Januar 2021 wurden von Kölnerinnen und Kölnern 636.390 Abstriche genommen, davon waren laut Stadt 4,11 Prozent positiv. In den vergangenen sieben Tagen waren jedoch 9,03 aller Tests positiv.

Coronavirus in Köln: Inzidenzwert liegt bei 86,0

Die Impfungen in Köln gegen das Coronavirus haben am Sonntag, 27. Dezember, begonnen. Damit nährt sich die Hoffnung, die Corona-Pandemie endlich in den den Griff zu bekommen. Doch noch ist es längst nicht so weit: Die Situation in den Kliniken ist weiter dramatisch. Am Dienstag, 29. Dezember, wurde bekannt, dass in Köln weniger als zehn Prozent der Intensivbetten frei seien. Ärztegemeinschaften schlugen aufgrund der aktuellen Lage Alarm.

Corona aktuell: 352 Todesfälle in Köln

In Köln sind vier weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten in Köln auf 352 (Stand: 6. Januar).

Sehen Sie hier die Corona-Übersicht für die Stadt Köln laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW:

Gemeldete
Fälle

Todesfälle

Kölner Gesundheitsdezernent Rau: 700.000 Kölner müssen mindestens geimpft werden

Laut Kölns Gesundheitsdezernent Harald Rau benötige man für eine Durch-Impfung der Bevölkerung wahrscheinlich 70 Prozent, was bei rund einer Million Einwohnern in Köln 700.000 Menschen wären.

„Das wird uns sehr wahrscheinlich nicht innerhalb eines Monats, wahrscheinlich auch nicht innerhalb von zwei oder drei Monaten gelingen. Das heißt, die Hoffnung ist einerseits berechtigt, anderseits wird das aber auch nicht dazu führen, dass wir ab Februar Normalzustände haben“, fügte er in hinzu.  

Besuchs-Verbote in drei Kölner Kliniken

In den Krankenhäusern Holweide, Merheim und im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße sind keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Das teilten die Kölner Kliniken am Dienstag, 3. November, vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Infektionszahlen mit.

Besuche auf der Palliativstation sowie bei lebensbedrohlichen erkrankten Personen seien aber nach Absprache weiterhin möglich, heißt es. Auch im Kinderkrankenhaus darf eine Bezugsperson das Kind während einer Behandlung begleiten.

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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker spricht während einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage (Bild am 23.10. aufgenommen).

Für werdende Väter gibt es auch Einschränkungen: Zwar sind sie in der Geburtsklinik im Krankenhaus Holweide im Kreißsaal während der Geburt zugelassen, Besuche auf der Wöchnerinnenstation kommen aber vorerst nicht mehr in Frage.

FFP-Maskenpflicht in Kölner Krankenhäusern und Seniorenheimen

Eine weitere Entscheidung teilte Feuerwehr-Chef Christian Miller mit: Besucher in Seniorenheimen und Krankenhäusern werden verpflichtet, Masken zu tragen, die mindestens einen FFP1-Standard haben.

Bedeutet: Ein selbst genähter oder einfacher Nasen-Mundschutz ist nicht erlaubt. Beim Standard FFP1 werden mindestens 80 Prozent der Schadstoffe aus der Luft gefiltert, bei den FFP2-Masken sind es bis zu 94 Prozent, bei den FFP3-Masken gar bis zu 99 Prozent. (tw, sp, jan, bas, mt)

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