Großeinsatz in Köln: Die Polizei hat organisierten Betrug in einem Sprachinstitut aufgedeckt. 18 Verdächtige wurden gefasst.
Großeinsatz in KölnPolizei sprengt Betrüger-Ring in Sprachschule

Copyright: picture alliance/dpa
Betrug bei Sprachtest in Köln aufgedeckt (Symbolfoto)
Der Kölner Polizei ist am Mittwochnachmittag (25. Februar) ein empfindlicher Schlag gegen organisierten Betrug bei Sprachprüfungen gelungen. In einem Sprachinstitut in der Herzogstraße in der Altstadt-Süd versuchten 20 Personen, sich mit falschen Identitäten offizielle Sprachzertifikate zu erschleichen.
Die dreiste Masche der Betrüger
Gegen 13.30 Uhr hatte die Polizei den entscheidenden Hinweis erhalten. Die Verdächtigen hatten sich für einen Sprachtest angemeldet und wiesen sich vor Ort mit gefälschten Ausweisen aus. Sie legten die Prüfung stellvertretend für andere Personen ab, die nicht über die nötigen Deutschkenntnisse verfügen.
Solche erschlichenen Zertifikate werden oft genutzt, um sich unrechtmäßig Vorteile bei Einbürgerungen oder zur Klärung des Aufenthaltsstatus zu verschaffen.
Haftbefehle und Wohnungsdurchsuchungen
Unter der Leitung des Kriminalkommissariats 35 kontrollierten zahlreiche Polizisten und Polizistinnen 18 der 20 Verdächtigen direkt im Gebäude. Gegen alle 20 Beteiligten wurden Strafverfahren eingeleitet.
Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen zwei Personen offene Haftbefehle vorlagen. Die Betroffenen konnten die fälligen Geldstrafen jedoch vor Ort bezahlen. Insgesamt 36 Beweismittel, darunter Identitätsdokumente, wurden sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ordnete zudem noch am Abend drei Wohnungsdurchsuchungen im Ruhrgebiet an. Die Ermittlungen zu den Hintermännern und den Auftraggebern dauern an. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

