Kik schließt 25 Filialen. Wie sieht es in Köln und Bonn aus?
„Nicht ausgeschlossen“Kik macht Filialen dicht: Was heißt das für Köln und Bonn?

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Kik macht zahlreiche Filialen dicht. Hier ist eine Filiale in Wismars Innenstadt zu sehen.
Der Textildiscounter Kik macht zahlreiche Läden dicht: Im ersten Quartal 2026 werden europaweit etwa 50 Filialen geschlossen, davon 25 in Deutschland. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies am Dienstag (24. Februar) gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Für die Regionen Köln und Bonn gibt es vorerst Entwarnung, doch die Möglichkeit von Schließungen bleibt bestehen.
Als Grund für die kurzfristigen Schließungen nannte der Discounter aus Bönen in Nordrhein-Westfalen „deutlich veränderte Rahmenbedingungen“. Dazu zählen ein veränderter Wettbewerb, ein umkämpfteres Marktumfeld, die andauernde Inflation, die Kaufzurückhaltung bei Kundinnen und Kunden sowie Probleme in den Lieferketten.
„Branche vor erheblichen Herausforderungen“
„Diese Veränderungen stellen die gesamte Branche vor erhebliche Herausforderungen und gehen auch an Kik nicht spurlos vorbei“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Man habe die neuen Dynamiken erkannt und möchte frühzeitig handeln, um die Firma stabil für die Zukunft aufzustellen.
Laut Angaben des Unternehmens ist der Großteil der 4200 Filialen in Europa profitabel. Kik profitiere zudem von einer hohen Marktbekanntheit und einer wachsenden Zahl an Stammkundinnen und Stammkunden. „Diesen erfolgreichen und gesunden Kern wollen wir stärken“, heißt es von dem Textildiscounter.
So steht es um die Filialen in Köln und Bonn
Auf Nachfrage erklärte Kik, dass „zum jetzigen Zeitpunkt“ keine Schließungen von Filialen in der Umgebung von Köln und Bonn geplant sind. Genauere Informationen zu Schließungen auf regionaler Ebene könne man derzeit aber nicht geben. Das Unternehmen ließ damit offen, ob es in Köln oder Bonn doch noch zu Schließungen kommen könnte.
„Gleichzeitig möchten wir betonen, dass wir uns weiterhin in einem dynamischen Prozess der Portfoliobereinigung befinden“, so Kik. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht ausgeschlossen, dass einzelne Standorte im weiteren Verlauf dieses Prozesses erneut geprüft und im Zuge strategischer Entscheidungen perspektivisch Veränderungen unterliegen könnten.“
Das Unternehmen prüfe kontinuierlich, wie es produktiver und effizienter werden kann, um auf neue Entwicklungen und Anforderungen zu reagieren. Dieser Prozess der langfristigen Portfoliobereinigung wurde bei Kik erst 2025 gestartet.
Was passiert mit den Mitarbeitenden bei Kik-Schließungen?
Sollte es zu einer Schließung kommen, müssen sich die Mitarbeitenden laut Unternehmen keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. In der Regel könne man ihnen Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung anbieten.
Erst im November 2024 hatte der Modediscounter einen großen Pop-up-Store auf der Kölner Hohe Straße eröffnet, um sein Image aufzuwerten. Während 25 Standorte schließen, sollen europaweit neun neue Filialen entstehen, eine davon in Deutschland. Die Überprüfung des Filialnetzes mit aktuell über 2300 Standorten in Deutschland ist laut Unternehmen noch nicht beendet (red).
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

