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Kölner Karnevals-Star Marita Köllner über das Image von Mallorca: „Anlaufstelle für den Sauftourismus“

Marita Köllner kennt Mallorca ganz genau und hat eine Veränderung am Ballermann bemerkt. Das Bild zeigt sie singend bei einem Auftritt.

Marita Köllner kennt Mallorca ganz genau und hat eine Veränderung am Ballermann bemerkt. Das Bild zeigt sie singend bei einem Auftritt.

Die Kölner Sängerin Marita Köllner hat ihr Herz nicht nur in Köln, sondern auch auf Mallorca – und dort hat sie eine negative Entwicklung beobachtet. Über das Image der Insel hat sie mit EXPRESS.de gesprochen. 

Marita Köllner (64) pendelt zwischen zwei Welten. Als echt kölsches Mädchen schlägt ihr Herz zwar in erster Linie für die Domstadt am Rhein, doch auch zu Mallorca hat die Sängerin eine besondere Verbindung.

Auf der spanischen Sonneninsel verbringt sie mehrere Monate im Jahr, hat dort mit Ehemann Peter an der Playa de Palma eine Wohnung – und bekommt deshalb das Leben rund um den Ballermann täglich hautnah mit. Über ihre Eindrücke hat sie mit EXPRESS.de gesprochen.

Marita Köllner: Hat das Flughafen-Chaos Folgen für Kölner Sängerin?

Während der Sommermonate fliegt Marita Köllner regelmäßig aus Mallorca für ihre Auftritte nach Köln, den Rest der Zeit lässt sie die Seele unter der spanischen Sonne baumeln. In der Karnevalssession ist sie dann selbstverständlich im Rheinland anzutreffen.

Alles zum Thema Mallorca

Das ständige Hin und Her zerrt jedoch an ihren Nerven, wie sie im Gespräch mit EXPRESS.de gesteht: „Zurzeit ist das Pendeln zwischen Köln und Mallorca sehr anstrengend und nervig. Ich bin ja auch sehr dünnhäutig geworden“, so Köllner.

Sie sei aktuell so genervt von der Situation an den Flughäfen, dass sie überlege, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. „Und dann wird das natürlich für Köln sein und gegen Mallorca, weil ich war jetzt über 20 Jahre hier“, steht für die waschechte Kölnerin aus dem Severinsviertel fest.

Die Insel habe sich mit den Jahren verändert. Ins Negative. „Es war gemütlicher und dörflicher hier früher. Das Feiern hatte einen anderen Stellenwert. Wir haben alle gefeiert, aber da war das noch klein und fein“, erinnert sich Köllner.

Kölner Sängerin über Lage am Ballermann und Image für die Insel

Sie nennt einen Grund für diese Entwicklung: „Die Riesenkonzerne wie Megapark und Bierkönig haben da natürlich eine Anlaufstelle für den Sauftourismus geboten. Das ist nicht mein Publikum dort.“

Köllner, die den Karneval und damit das Feiern kennt wie ihre Westentasche, hat am Ballermann eine spezielle Entdeckung gemacht: „Es gibt Teile des Publikums hier, die treffe ich auch auf Events in Köln, aber die sind da anders. Die gleichen Leute benehmen sich auf Mallorca wie die Schweine und Zuhause haben sie Niveau.“

Ist das schlechte Image, das viele Menschen in Deutschland von Mallorca wahrnehmen, also gerechtfertigt? „Nein“, findet Köllner trotz ihrer Kritik.

Der Ballermann sei ein kleiner Ort einer großen Insel, an dem viele Feiernden die Sau herauslassen und sich eben auch mal daneben benehmen würden. Das dürfe man aber nicht verallgemeinern.

Nur weil die Reeperbahn verrufen wäre, sei nicht ganz Hamburg schlecht. Ähnliches gelte für andere Destinationen auf der Welt – und eben auch für den Ballermann sechs und Mallorca. 

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