Die Höhner haben erstmals eine Circus-Kreuzfahrt mit ihren Hits und toller Akrobatik veranstaltet. Vor dem Küstenpanorama Norwegens gab es kölsche Kult-Musik und Circus-Höhepunkte.
Premiere auf hoher SeeHöhner begeistern im Wikinger-Land

Copyright: Höhner
Etwas Spaß musste sein bei der jecken Kreuzfahrt: Höhner-Frontmann Patrick Lück (r.) und Micki Schläger waren begeistert vom Wikinger-Land.
In ihrer 53-jährigen Bandgeschichte haben die Höhner ihre Musik schon in unterschiedlichsten Formaten präsentiert. Mit MS Artania und der Höhner Circus Cruise wurde nun ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Erstmals ging es auf achttägige Kreuzfahrt und das vor dem außergewöhnlichen Küstenpanorama Norwegens. Die kölsche Kult-Band lieferte nicht nur ihre zahlreichen Hits, sondern auch feinste Circus-Kunst. Da konnte auch eine Schiffspanne die gute Stimmung nicht verderben.
Die Höhner Circus Cruise startet auch 2027 wieder
Seit einem Vierteljahrhundert spielen die Höhner bereits ihre Hits in Kombination mit Top-Artistik. Aus der Manege ging es jetzt auf die hohe See. Von Bremerhaven startete die Kreuzfahrt Richtung Bergen.
Der besondere Spirit der Circuswelt war auf dem ganzen Schiff zu spüren. „Wir haben gewissermaßen unsere Show ‚Vivace‘ vom großen Zelt adaptiert und in das Theater der Artania geholt. Da alle Acts natürlich seetauglich sein mussten, konnten wir die Nummer mit dem Todesrad oder die spektakuläre Hochseilnummer nicht präsentieren“, sagte Frontmann Patrick Lück im EXPRESS.de-Gespräch.
„Deshalb haben wir überlegt, was wir auf einem Schiff machen können, was die Menschen emotional berührt und dennoch actionreich ist. Als eines der Höhepunkte haben wir die Skating Donnert’s mitgenommen. Doch auch das Rollerskating-Pärchen kommt bei stärkerem Seegang an seine Grenzen.“

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Die Höhner Circus Cruise feierte Premiere. Die kölsche Band spielte dabei auf MS Artania.
Sandmalerin Natalia Moro zeichnete eine wunderbare Geschichte von „Hey Kölle“ zur „Schönsten Stroß“. Ralf ‚Rudi‘ Ringsdorf half mit seinem Einrad unter anderem bei der Suche nach „Gisela“. Da das Theater nur Platz für 460 Gäste hatte, fand die Show an zwei Abenden statt. Neben den beiden Circus-Shows gaben die Höhner auch zwei Konzerte.
„Das Thema Circus stand immer im Mittelpunkt. Ob beim Kaffeetrinken oder dem kölschen Frühschoppen: So wie die Artisten haben wir uns immer unter die Gäste gemischt. Ich glaube, wir haben noch nie so viele Selfies in so kurzer Zeit gemacht“, sagte Lück lachend. „Besonders schön für uns war, dass wir alle unsere Familien dabei hatten.“

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Ryan und Anna begeisterten als Skating Donnert’s auf Rollschuhen.
Eigentlich sollte die Route von Bergen über Kristiansund nach Trondheim führen, doch ein Softwarefehler machte einen Strich durch den Tourplan. „Nach dem Landausflug in Bergen teilte Kapitän Alex Zinkovskyi den Gästen mit, dass sich die Schiffsmotoren nicht starten ließen. Erst ein angereister Softwaretechniker konnte das Problem am anderen Tag lösen. Wegen der Verzögerung musste leider Trondheim gestrichen werden. Dafür hatten wir aber einen zweiten sonnigen Tag in Bergen.“

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Während die Höhner ihre Songs spielten, zeigten die Artisten Höchstleistungen im Schiffstheater.
Am letzten Seetag fand die große Autogrammstunde mit den Höhnern und allen Artisten statt. „Was uns vollkommen sprachlos gemacht hat, war, wie viele Gäste bereits an Bord Tickets für die nächste Reise gebucht haben“, sagte Lück. Vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2027 wird es von Kiel aus nach Aarhus, Kopenhagen, Skagen, Oslo und Lysekil gehen. Die Tour wird wieder ganz im Zeichen der Höhner Circus Cruise stehen.
„Es war rappelvoll, die supergute familiäre Stimmung hat uns begeistert und das Resümee der Gäste war durchweg positiv“, lautete das Fazit der Höhner-Crew nach der Premiere mit MS Artania.
