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Preis-Check zum SessionsstartDas müssen Jecke für Kölsch am 11.11. einplanen

Verkleidete Jecken vor einem Schaufenster voller Bierdosen

Copyright: IMAGO / Panama Pictures

Die Jecken müssen zum Sessionsauftakt für Kölsch tief in die Taschen greifen.

Köln zählt die Tage bis zum 11.11. – und alle fragen sich: Wie tief muss ich diesmal für mein Kölsch in die Tasche greifen?

Ab dem 11. November ist Köln wieder im Ausnahmezustand: „Kölle Alaaf“ hallt durch die Veedel, die Session startet.

Und viele Jecken treibt vor allem eins um: Was muss ich für mein Glas Kölsch hinlegen?

Kölsch-Preise zum Auftakt: Bis zu 30 Cent mehr als 2025

Antworten gibt Martin Schlüter, Sprecher der Interessengemeinschaft Kölner Gastro (IG Kölner Gastro). Seine Ansage: Für ein Glas mit 0,2 Litern sollten Feierwütige zum Auftakt zwischen 2,50 Euro und 3 Euro einplanen, wie er auf Nachfrage von „t-online – Köln“ berichtet.

Die Stange würde damit teurer als im Vorjahr. 2025 hatte Schlüter noch erklärt, ein Glas koste zwischen 2,50 bis 2,70 Euro. Einige Lokale verlangten bereits damals 3 Euro.

Ganz unten bleibt also alles beim Alten. Ganz oben dagegen klettert der Preis um 30 Cent – das sind etwa elf Prozent mehr.

Den Endpreis legt am Ende jeder Wirt selbst fest. Das Reissdorf am Hahnentor, wo Schlüter selbst Betriebsleiter ist, will für sein Kölsch nur 2,30 Euro kassieren. Damit unterbietet das Lokal sogar den Tiefstwert der IG-Spanne.

Nicht nur in den Kneipen, auch in den Sälen ist mit einem Anstieg zu rechnen. EXPRESS.de hatte bereits zu Jahresbeginn den Check gemacht.

Das Ergebnis: Die 3-Euro-Schallgrenze für ein Glas Kölsch (0,2 Liter) wurde in fast allen Sälen der Stadt durchbrochen. Auch für alkoholfreie Getränke wurden stolze Preise aufgerufen. (red)