Comeback in KölnNeumarkt bebt bei Volkssitzung – Präsident bricht aus diesem Grund in Tränen aus

Comeback auf dem Kölner Neumarkt: Die Volkssitzung der KG Alt-Köllen nimmt wieder volle Fahrt auf.

von Bastian Ebel (bas)

Es lag was in der Luft am Samstag (7. Januar 2023) auf dem Kölner Neumarkt. Ein „Duft“, den Jecke schon so lange vermisst haben. Zwischen Wooosch und Kölsch, zwischen Parfum und Schweiß – es war zum Glück alles dabei bei der ersten Volkssitzung im Zelt vor 2000 raderdollen Menschen, die endlich wieder bei der KG Alt-Köllen zusammengekommen sind.

„Einfach geil, dass es wieder geht“, jubelte eine Gruppe Paradiesvögel aus Bergheim. „Das ist schon echt schön, das wieder zu erleben.“ Zwei Tage, zweimal ausverkauft! Das jecke Volk erobert sich langsam aber sicher wieder Zelt und Saal zurück.

Köln: Volkssitzung auf dem Neumarkt ausverkauft

Weiter hinten im Zelt waren die Jungs des Freundeskreises „KKK – Kölner Kreisliga Kicker“ stark in Uniform – und vielleicht auch ein bisschen am Glas. Denn sie freuten sich über das Comeback nach Jahren. Mit dabei auch Harald Kloiber, Präsident der Luftflotte.

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„Wenn man das sieht, dann geht einem das Herz auf. Wir haben uns echt auf diesen Tag gefreut. Die Menschen möchten wieder raus, und wir haben einen tollen Tag hier.“ Jeckes Herz, was willst du mehr?

Na, einen Präsidenten, der von der Achterbahn der Gefühle gar nicht mehr aussteigen kann! Denn Stephan Degueldre musste jetzt ebenfalls zwei Jahre darauf warten, um von Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn in sein Amt eingeführt zu werden.

Doch vorher sagte er im EXPRESS.de-Gespräch. „Wenn ich in das Zelt schaue, dann kommen ganz viele Emotionen hoch.“ Die Corona-Jahre waren auch eine Zerreißprobe für einen Verein mit ehrenamtlichen Kräften – jetzt zahlt sich ihre Beharrlichkeit aus.

Christoph Kuckelkorn fand tolle Worte bei der Amtseinführung. Aber als Degueldres Ehefrau Brigitte und Tochter Angela dem Alt-Köllen-Chef Kette und Pritsche überreichten, war es um den Präses vollends geschehen.

Dicke Krokodilstränen flossen, als er die Insignien in Empfang nahm. Und als das Dreigestirn dann vom Volk proklamiert wurde, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Am Sonntag (8. Januar) geht es weiter – und das Volk hat seinen Fastelovend endlich zurück.