Muss heute entschärft werden Bombe in Köln gefunden – 3500 Menschen betroffen

Karneval Kuckelkorn: Pripro-Beichte in Kölner Dom, WDR-Tauschkonzert und Tränen bei Ehrung

Großes und kleines Dreigestirn am Samstag (8. Januar) im Kölner Dom

Großes und kleines Dreigestirn waren unter anderem am Samstag (8.Januar) im Gottesdienst im Kölner Dom.

Die wichtigsten jecken Nachrichten vom Samstag (8. Januar) fasst EXPRESS.de zusammen.

Es waren nur wenige Teilnehmer erlaubt – und der Chor durfte ween Corona erst gar nicht singen. Ein wenig Verzweiflung stand Kölns Stadtdechant Msgr. Robert Kleine für den ökumenischen Gottesdienst für Karnevalisten im Dom am Samstag (8. Januar) schon ins Gesicht geschrieben.  

Doch da kam ihm eine geniale Idee und er griff zum Telefonhörer und zog sich ein echtes Original als musikalische Unterstützung an Land. „Gestern klingelte mein Handy. Es war Monsignore Kleine“, berichtete ein sichtlich geehrter Thomas Cüpper vor dem Gottesdienst gegenüber EXPRESS.de.

Thomas Cüpper im Kölner Dom am Samstag 8. Januar

Ersetzte den Dom-Chor: Thomas Cüpper im Kölner Dom

Und Cüpper, der zuletzt am 13. November die Arena zum Sessionsauftakt moderierte, machte seine Sache wunderbar. Als er „Och wat wor dat fröher schön“ unter den Augen vom großen und kleinen Dreigestirn, Präsidenten und Fahnenträgern sang, summte der Kölner Dom mit. Janz viel Jeföhl!

Alles zum Thema Kölner Dom

In seiner Predigt ging Kleine dann auch auf den Verlust des Kölner Karnevals durch die Corona-Pandemie ein. „Wir dürfen uns trotzdem freuen über den Karneval, auch wenn er in seiner uns bekannten Form dieses Jahr nicht gefeiert werden darf.“ Apropos Freude: Als die Karnevalisten aus dem Dom herauskamen, gab es spontane Beifallsbekundungen der Passanten auf der Domplatte. „Endlich wieder Jecke auf der Straße“, meinte zum Beispiel eine betagte Dame. Wie Recht sie hatte! 

Köln: Kuckelkorn mit ehrlichen Worten zur Proklamations-Kritik

Einmal an klerikalem Ort, legte Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn gegenüber EXPRESS.de auch Beichte über die kritisierte Pripro am Vorabend ab.„ Es stimmt, durch die Aufzeichnung kam im Saal keine Stimmung auf“, gab der Festkomitee-Präsident zu. Auch die Versprecher - und damit das immer wieder neu ansetzen - seien nicht förderlich gewesen. „Live ist das etwas anderes, da geht das alles von selbst.“ Er hoffe jetzt auf en WDR: „Ich hoffe einfach, dass es für den Fernsehzuschauer schöner rüberkommt.“ Daumen drücken! 

WDR: Tauschkonzert mit Kölner Bands am 22. Januar

Das WDR-Tauschkonzert mit Kölner Bands ist wieder da – und dieses Mal haben neben Brings auch Höhner, Kasalla, Cat Ballou, Paveier und Bläck Fööss ihre Songs untereinander getauscht und interpretieren die Lieder der Kollegen ganz neu.

Höhner mit Dreigestirn

Die Höhner (im Hintergrund des Dreigestirns) sind auch beim WDR-Tauschkonzert dabei.

Was zum Beispiel die Höhner aus „Leev Marie“ von den Paveiern oder Kasalla aus dem Bläck Fööss-Klassiker „Buuredanz“ gemacht haben, das ist ganz großes, kölsches Musikkino. Die Sendung gibt es am 22. Januar ab 20.15 Uhr im WDR, passend dazu erscheint auch ein Sampler mit den Hits bereits am 21. Januar.

KG Alt Köllen: Michael Schwan erhält die Goldene Mütze 

Die Volkssitzung auf dem Neumarkt – natürlich ausgefallen. Aber die KG Alt-Köllen lässt den Mut nicht sinken und veranstaltete unter der Woche ihren traditionellen Dreikünnige-Appell im Linder-Hotel unter strengen „2G plus“-Auflagen.

Markus Lüdemann, Stephan Brandt, Michel Schwan, Stephan , Stephan Degueldre

Ehrung bei der KG Alt-Köllen: Geschäftsführer Uwe Lüdemann (l.) und Präsdent Stephan Degueldere ehrten Michael Schwan 3.v.l.), die Laudatio hielt Stephan Brandt. 

Neu-Präsident Stephan Degueldre begrüßte die Gäste und sah dann eine sehr emotionale Verleihung der „Goldenen Mütze“: Moderator Michael Schwan erhielt die Auszeichnung um seine Verdienste für den Fastelovend. Die Laudatio hielt sein ehemaliger Moderations-Kollege von Center.tv, Stephan „Willem“ Brandt. Stehende Ovationen.

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