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Kempes Feinest vor jecker SessionSchock-Nachricht beim Arzt bescherte neuen Song

Nici Kempermann mit seiner Band auf der Bühne.

Copyright: Daniela Decker

Immer voller Energie auf der Bühne: Kempes Feinest mit Frontfrau Nici Kempermann.

Frontfrau Nici Kempermann hat mit ihrer Band Kempes Feinest drei neue Songs produziert. Zwei davon basieren auf persönlichen Erlebnissen der Sängerin.

Für die kölsche Pop-Rock-Gruppe Kempes Feinest geht es in die jecke elfte Session. Frontfrau Nici Kempermann ist schon wieder voller Vorfreude und sprüht nur so von Ideen.

Im Juni spielte die Band zum zweiten Mal in Folge im Gloria. Der Saal hat aus Sicht der Sängerin nur ein Problem: „Dort kann ich leider nicht meine Luftakrobatik umsetzen.“ Daher wird im kommenden Jahr ein großes Open-Air-Konzert am 26. Juni 2027 auf dem Freideck der Kantine folgen.

Kempes Feinest zieht mit Konzert 2027 zum Freideck der Kantine

Kempermann freut sich schon, wenn bei der Performance keine Grenzen gesetzt sind. „Da kann der Hubschrauber kommen“, sagt sie lachend. „Außerdem wollte ich schon immer mal auf die Bühne schweben. Ich habe schon seit Jahren Zeichnungen meiner Choreografie in der Schublade, nur offenbar hat Helene Fischer die gefunden und mir gewissermaßen meine Choreografien geklaut.“

Kein Scherz ist aber, dass Kempes Feinest gleich mit drei neuen Songs in die elfte Session startet. „Wir waren nicht nur fleißig, sondern auch richtig kreativ“, freut sich die Sängerin. Während „Op et Huus“ eher sommerlich angehaucht ist, haben die beiden anderen Songs stark mit Nicis Leben zu tun.

„Der Titel ‚Vitamin K‘ ist tatsächlich wieder ein sehr autobiografischer Song mitten aus meinem Leben. Ich war nach der Session beim Arzt und habe einen Bluttest machen lassen. Der Doc war etwas erschrocken. Mir fehlte es an allem: Eisen, Magnesium, Omega und so weiter. Jetzt nehme ich spezielle Tabletten und fühle mich wie eine Oma.“

Gruppenfoto von Kempes Feinest am Bandbus.

Copyright: Daniela Decker

Die kölsche Band Kempes Feinest startet in die elfte Session.

Damit sie nicht durcheinanderkommt, hat sich die Musikerin ein spezielles Pillendöschen angeschafft. „Ich muss die Dinger echt sortieren, sonst vergesse ich, was ich morgens und abends nehmen muss. Durch das ganze Gedöns bin ich auf die Idee gekommen, wie schön es doch wäre, wenn wir eine Pille hätten, durch die es uns wieder besser geht.“ Musikalisch präsentiert sich „Vitamin K“ rockig und geht in die Ska-Richtung. „Wir lieben diese schnelle, energiegeladene Musikrichtung mit ihrem tanzbaren Sound.“

Bei der dritten neuen Nummer, „Kölsche Freak“, wird es romantisch, nur leider nicht im wirklichen Leben. „Der Song ist ebenfalls wieder ein wenig autobiografisch. Es geht um eine tragische Liebesgeschichte. Ich sehe jedes Jahr zu Karneval in der Kneipe den gleichen Typen und finde ihn super. Der ist aber nicht aus Kölle, sondern kommt immer nur zu Karneval mit seinen Freunden in die Domstadt.“

Nici Kempermann singt auf der Bühne.

Copyright: Daniela Decker

Nici Kempermann ist seit 2014 die Frontfrau von Kempes Feinest.

Trotz aller Anstrengung beachtete er sie aber überhaupt nicht. „Für ihn bin ich nur ein kölscher Freak, der seine Leidenschaft für den kölschen Karneval in vollen Zügen auslebt. Doch am Ende dreht sich das Blatt. In Wirklichkeit ist mir zwar so etwas Romantisches noch nicht passiert, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und träume weiter.“

Wer die neuen Songs bereits vor dem Sessionsstart hören möchte, kann dies unter anderem am 29. August beim 33. Dürener Mundartfestival machen. Neben Kempes Feinest werden bei dem Open-Air-Konzert auch Lupo, die Rabaue und die Klüngelköpp auf der Bühne stehen.

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