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„Darf ich das?“ Kölner entwickeln App für Corona-Regelchaos – Promi ist begeistert

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Die Meetings des Teams von InTradeSys finden momentan nur online statt. 

Köln – „Darf ich das?“ Diese Frage stellt sich zu Zeiten der Coronakrise wohl jeder einmal.

Darf ich dort hinreisen? Muss ich eine Maske tragen? In jedem Bundesland, jeder Region und jeder Stadt herrschen andere Regeln. Wer behält da den Überblick?

Das dachte sich nun auch das Entwicklerteam des Kölner Unternehmens InTradeSys Gmbh. Pro bono entwickelte das Kölner Unternehmen eine App, die für den Durchblick im Corona-Ordnungschaos sorgen soll.

Kölner Unternehmen will positiven Beitrag zur Coronakrise leisten

Die App „Darf ich das?“ soll regionale Verordnungen sortieren, nach Interessensgebieten filtern und den Usern zur Verfügung stellen. Nach Eingabe der Postleitzahl bekommt man alle Regeln sinnvoll und verständlich aufgelistet.

Vor der Entwicklung der App stellte sich das Team rund um Geschäftsführer Andreas Oesterhelt eine entscheidende Frage: „Was können wir machen, um mit unserem Wissen einen positiven Beitrag zur Covid-19 Situation zu leisten?”

Es ist das erste eigene Produkt, welches das Unternehmen, das sonst unter anderem für den Giganten Ebay arbeitet, auf den Markt bringt.

Jan Böhmermann unterstützt Kölner App 

„Wir waren selber vom ersten Lockdown betroffen und waren zu dieser Zeit extrem verunsichert, auch wir hatten natürlich weniger Aufträge und dementsprechend hatten wir schlicht die Zeit gehabt, diese App zu entwickeln. Wir wollten etwas Sinnvolles tun”, erklärt Oesterhelt.

„Aus unserem eigenen Umfeld haben wir mitbekommen, wie kompliziert und unterschiedlich die Regeln sind, und wir wollten es den Leuten einfach leichter machen.”

Die Resonanz sei positiv, die App werde bereits jetzt häufig genutzt. Auch Satiriker Jan Böhmermann ist Fan von dieser Idee und teilte die App prompt mit seinen 2,2 Millionen Followern auf Twitter. 

Kölner Unternehmen plant für die Zukunft 

Wie es nun weitergeht, weiß Geschäftsführer Oesterhelt noch nicht. „Wir haben die App pro bono entwickelt, sie ist kostenlos und werbefrei. Momentan stecken wir noch viel redaktionelle Arbeit in das Projekt, das kann natürlich nicht ewig so weitergehen.”

Auch wenn die Kernmotivation sei, den Menschen zu helfen, muss der studierte Informatiker auch für seine 25 Mitarbeiter sorgen. 

„Wir sind gerade in Gesprächen und hoffen auch redaktionelle Förderungen oder Sponsoren. Auch Crowdfundig ist im Gespräch”, erklärt der Kölner.

Oesterhelt denkt bereits weiter: „Ideentechnisch ist hier noch lange nicht Schluss, wir könnten uns auch vorstellen nicht nur über Regeln in Deutschland, sondern auch in den Nachbarländern zu informieren.”