Überraschungsbesuch in Köln: „Mrs. Doubtfire“ sorgte auf der Domplatte für Aufsehen.
Irre VerwandlungPlötzlich steht „Mrs. Doubtfire“ vor dem Kölner Dom

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Die Frisur saß – Thomas Hohler war als Mrs. Doubtfire zu Besuch in Köln.
Was für eine Szene! Mit Staubsauger, Besen und Handtasche tauchte „Mrs. Doubtfire“ unmittelbar vor dem Kölner Dom auf und sorgte für staunende Gesichter.
Doch die Person in Verkleidung war nicht die Filmfigur, sondern der Darsteller Thomas Hohler. Er ist der Star des Hit-Musicals – und seine Ähnlichkeit mit Robin Williams aus dem Kultstreifen von 1993 ist absolut frappierend.
„Intensivste Rolle meines Lebens“
Seit November 2025 reißt die Show „Mrs. Doubtfire“ im Düsseldorfer „Capitol Theater“ das Publikum mit, und das achtmal wöchentlich. Für Hohler bedeutet die Rolle eine riesige Anstrengung, da er zwei komplett unterschiedliche Charaktere darstellt: den wirren Schauspieler Daniel Hillard sowie sein zweites Ich, das Kindermädchen aus Schottland.
Der Aufwand im Vorfeld war gewaltig. „Normalerweise dauert die Vorbereitung auf eine Rolle zwei Monate. Für Mrs. Doubtfire habe ich mich auf diese eigentliche Vorbereitung drei Monate vor-vorbereitet“, gibt der Künstler preis.
Die Rolle ist laut Hohler die „intensivste meines Lebens“, erfüllt ihn aber auch zutiefst. „Allein mich in dieser Maske zu sehen, ist ein irres Gefühl“, frohlockt der Darsteller. Für die Besucher ist die Show eine emotionale Achterbahnfahrt. „Lachtränen und Tränen der Ergriffenheit wechseln sich dauernd ab.“ Diese spezielle Verbindung sorgt dafür, dass die über 30 Jahre alte Story zeitlos und weiterhin extrem populär bleibt.
Von ihm wird alles gefordert: Tango-Einlagen, das Singen unterschiedlichster Musikrichtungen und das Nachahmen von Stimmen in rasantem Tempo. Bei der Inszenierung in Düsseldorf handelt es sich um die erste deutschsprachige Fassung des Musicals überhaupt, das bereits am Broadway und in London Erfolge feierte. Ein spezielles Hindernis stellte die Übersetzung dar. „Ich kenne kein anderes Stück mit so hoher Pointendichte“, sagte Hohler dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Enormer Aufwand war nötig, damit die Pointen im Deutschen ihre Wirkung entfalten.
Um fünf- bis sechsmal pro Woche eine durchgehend starke Performance abzuliefern, folgt Hohler der Disziplin eines Spitzensportlers. Er hält sich an einen genauen Ernährungs- und Schlafplan. „Dadurch kann ich steuern, wann ich welche Leistung abrufen kann. Das ist wie im Hochleistungssport.“
An zwei oder drei Abenden wöchentlich übernimmt sein Kollege Dustin Smailes die Rolle. Die Show läuft noch bis zum 12. April 2026 (hier weitere Infos). Tickets gibt es über ATG Entertainment und an den bekannten Vorverkaufsstellen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
