Ein Festnahmeversuch in Köln-Marienburg ist in der Nacht völlig eskaliert. Ein Polizist wurde angefahren.
Irre VerfolgungsjagdPolizist in Köln angefahren, Schüsse!

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Ein Polizeiauto in der Nacht bei einer Verfolgungsjagd. (Symbolfoto)
Dramatische Szenen in der Nacht auf Donnerstag (22. Januar) in Köln: Bei einem Festnahmeversuch hat ein Verdächtiger einen Zivilbeamten mit einem Auto angefahren und verletzt. Polizisten und Polizistinnen gaben daraufhin mehrere Schüsse auf das Tatfahrzeug ab. Die Kripo Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.
Festnahmeversuch eskaliert auf Tankstellengelände
Kurz nach Mitternacht wollten Zivilkräfte auf einem Tankstellengelände am Verteilerkreis in Marienburg zwei Männer wegen des Verdachts von Einbruchsdiebstählen festnehmen. Doch der Zugriff eskalierte. Als die Beamten und Beamtinnen sich näherten, gab der Fahrer eines Hyundai i10 Gas, erfasste einen der Polizisten und raste über die Bonner Straße Richtung Innenstadt davon.
Auf seiner Flucht beschädigte der Fahrer einen geparkten Pkw und die Glasfront eines Schnellrestaurants erheblich. Die wilde Fahrt endete nach wenigen hundert Metern in einem Baustellenbereich, wo die Insassen den demolierten Kleinwagen abstellten und zu Fuß weiter flüchteten.
Großfahndung mit Hubschrauber und Diensthund
Die Polizei leitete umgehend eine Großfahndung ein, bei der neben starken Kräften auch ein Diensthund und ein Hubschrauber zum Einsatz kamen. Gegen 2.50 Uhr dann der Erfolg: Die beiden flüchtigen Männer im Alter von 29 und 41 Jahren konnten im Bereich der Straße Am Leystapel gestellt und festgenommen werden.
Der Polizist, der bei dem Vorfall an den Beinen verletzt wurde, musste in einer Klinik bleiben. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. (red)
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