Himmels-Spektakel Besonderes Phänomen am Kölner Nachthimmel zu beobachten

Der Vollmond geht am Abend über dem Flughafen München im Hallbergmoos auf.

Ein besonderes Himmels-Spektakel ist diese Woche über Köln zu beobachten. Das Bild zeigt den Vollmond am 12. Juli über München.

Kölnerinnen und Kölner können in dieser Woche ein besonderes Phänomen am Nachthimmel beobachten – zu einer bestimmten Uhrzeit.

Nachteulen aufgepasst: Ein beeindruckendes Himmel-Spektakel wird den Kölnerinnen und Kölnern am Mittwochabend (13. Juli) geboten. Wer in den Kölner Nachthimmel blickt, kann den sogenannten „Supermond“ beobachten.

Mit einem satten Vollmond wird an diesem Mittwoch der zweite sogenannte Supermond binnen weniger Wochen erwartet. Bereits am 16. Juni tauchte dieses Phänomen über Deutschland auf.

Supermond über Köln: „Der erdnächste Vollmond in diesem Jahr“

Bei dem Supermond-Spektakel steht der Vollmond besonders nah zur Erde und erscheint deswegen besonders groß. „Es ist der erdnächste Vollmond in diesem Jahr“, wie der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland, Sven Melchert, erklärte.

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Wenn er für die Menschen in Deutschland am Horizont aufgeht, ist er allerdings von diesem Punkt schon wieder etwas entfernt. Bei Mondaufgang ist der sogenannte Erdtrabant 357 517 Kilometer von der Erde weg.

Supermond über Köln: Besonders groß zu bestimmter Uhrzeit

Doch wie kommt es zu diesem besonderen Spektakel? Der Erdbegleiter kommt unserem Planeten in seiner elliptischen Umlaufbahn besonders nahe – bei gleichzeitigem Vollmond. Zu bewundern ist das Schauspiel, wenn denn keine Wolken die Sicht verdecken, mit Blick nach Süden.

Der Mond geht im Sommer am Abend im Südosten auf und am Morgen im Südwesten unter. Den Sternfreunden zufolge steigt er in Köln am Mittwochabend um 22.12 Uhr über den Horizont. Besonders groß wirkt der Mond direkt nach Aufgang und kurz vor Untergang.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge kann es deutschlandweit in dieser Nacht die Chance geben, den Supermond zu bewundern – jedoch muss das Wetter mitspielen.

Im Norden und in der Mitte gebe es wechselnde, aber keine dichte Bewölkung. „Ich schließe eine Chance überall nicht aus“, sagte ein Meteorologe gegenüber dem DWD. (mn/dpa)

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