Abo

+++ EILMELDUNG +++ Trauer um Schauspiel-Legende Mario Adorf mit 95 Jahren gestorben – letzte Worte an sein Publikum

+++ EILMELDUNG +++ Trauer um Schauspiel-Legende Mario Adorf mit 95 Jahren gestorben – letzte Worte an sein Publikum

„heute-Show“-Star aus KölnLutz van der Horst bricht Schweigen zu seinem Coming-out

Lutz van der Horst mit seinem Buch „Konfetti-Blues“ auf der Bühne von ARD, ZDF und 3sat in der Glashalle der Leipziger Buchmesse 2026.

Copyright: IMAGO/EHL Media

Lutz van der Horst mit seinem Buch „Konfetti-Blues“ auf der Bühne von ARD, ZDF und 3sat in der Glashalle der Leipziger Buchmesse 2026.

Aktualisiert:

Lutz van der Horst hat lange gewartet. Nun packt der Kölner TV-Comedian über ein sehr persönliches Thema aus.

Lutz van der Horst, bekanntes Gesicht aus der „heute-show“ und dem ZDF-„Fernsehgarten“, hat mit dem Magazin „Bunte“ über ein sehr persönliches Thema geredet.

Anlass ist sein neues Werk „Konfetti-Blues“, in dem es auch um seine eigene Sexualität geht. Der Einfall für den Roman ist schon 20 Jahre alt!

Keine große Show: „Man spürt es die ganze Zeit“

Aber warum die lange Verzögerung? Van der Horst macht deutlich, dass sein damaliges Management Sorgen äußerte. Die „Bunte“ zitiert ihn mit den Worten: „Wenn es um Themen wie Partys, Drogen oder Queersein geht, meinte mein Management damals: Das können wir nicht veröffentlichen.“

In der Geschichte bekennt sich der Protagonist Max zu seiner Bisexualität – und der TV-Star aus Köln räumt ein, dass es da deutliche Parallelen zu seinem eigenen Leben gibt.

Eine große Enthüllung vor allen Leuten hat es bei Lutz van der Horst allerdings nie gegeben. Für ihn war es ein allmählicher Vorgang. „Ich habe mich nie vor eine große Gruppe gestellt und es verkündet“, stellt er klar. Es war stattdessen ein wachsendes Gefühl, sich selbst zu akzeptieren.

Mit den Worten „Man spürt es die ganze Zeit, kann es aber nicht einordnen“ schildert er sein damaliges Gefühlschaos. An einem bestimmten Punkt wollte er seine sexuelle Orientierung einfach nicht länger verheimlichen. Die Entstehung des Romans fiel in eine schwierige Phase seines Lebens, so Lutz van der Horst. Das Schreiben wirkte für ihn wie eine Therapie.

Hassliebe zu Köln: „Ultrahässlich, aber die Menschen sind fantastisch“

Der ZDF-Star findet auch für seine Heimatstadt deutliche Worte. In einem Podcast äußerte er sich einst so: „Die Stadt – machen wir uns nichts vor – ist ultrahässlich, aber die Menschen sind ganz fantastisch“. Ein Gefühl zwischen Zuneigung und Ablehnung, das viele in der Domstadt sicher verstehen.

Das Besondere an der Rhein-Metropole ist für ihn der Umgang der Menschen miteinander. Im Vergleich zu Metropolen wie München finde man in Köln „superschnell rein“ – ob in Unterhaltungen, Lokalen oder neue Cliquen. Die kölsche Art zu leben, die an den Bläck-Fööss-Klassiker „Drink doch eine met“ erinnert, sei einfach überall präsent.

Er unterstreicht zudem den dörflichen Touch der Großstadt: „Wenn man in der Innenstadt unterwegs ist, über die Ringe geht: Man trifft immer jemanden.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Anzeigetafeln mit annullierten Flügen in Köln (Archivbild).

Kabinenpersonal im Ausstand

Streik trifft auch Flüge ab Köln