Konzert-Knaller Kölner Band mit Premiere im Rheinenergie-Stadion – „es wird sicher überragend“

„Hoffe, Fans verzeihen mir“ Kölner Top-Band: Neuer Sänger kündigt Fehler bei Song an

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Das ist der Neue: Chris Koch.

Köln  – Der Bauernhof ist wieder komplett. Und mit ihm will die Band nach ihrem Mega-Erfolg „Rut sin de Ruse“ wieder neue Hits ernten und einfahren: Chris Koch heißt der neue Sänger der Boore. 26 Jahre alt, aus Rheinberg im Kreis Moers und Profi-Musiker. 

De Boore: Kölsche Band verpflichtet neuen Frontmann

Dabei hat er zuvor ein Studium absolviert, das ihm zugute kommen könnte, sollte es in der Band nochmal zu Meinungsverschiedenheiten oder anderen Konflikten kommen: Chris Koch ist Sozialpädagoge!

Zur Erinnerung: Vor wenigen Wochen hatten sich die Boore von ihrem Sänger Hendrik Brock getrennt. Hinter den Kulissen hatte es ordentlich gerappelt (hier mehr lesen) 

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Beim Jahresabschlusskonzert im „Dom im Stapelhaus“ stellte die Band nun ihren neuen Sänger vor. Und schon nach den ersten Takten stand fest: Die Boore haben ein gutes Händchen beweisen. Bestens gelaunt, ohne bei der Performance zu übertreiben, präsentierte sich der Neue und interpretierte die Boore-Songs auf seine eigene Art. Das kam an! 

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Chris Koch (3.v.l.) ist die neue Stimme der Boore. Zu seiner Vorstellung waren gleich drei ehemalige Boore-Sänger gekommen. Torben Klein (3.v.r.), Tommy Watzke (4.v.r.) und Frank Henseler (5.v.r).

Zur Vorstellung des neuen Frontmannes waren gleich drei ehemalige Boore-Sänger (Tommy Watzke „Rut sin de Ruse“, Frank Henseler „Bliev bei mir hück Naach“ und Torben Klein „Shalala“) gekommen, um mit Chris jeweils einen ihrer Titel anzustimmen.

De Boore: Erstes Interview von Chris Koch im EXPRESS 

Am Rande des Konzerts gab er EXPRESS ein erstes Interview.

EXPRESS: Neuer Frontmann der Boore. Wie sieht es mit der kölschen Sprache aus?
Koch: „Ich muss zugeben – für die kölsche Sprache musste ist ein bisschen ins Bootcamp. Wenn man hier nicht geboren ist, muss man erst mal dafür arbeiten, dass man es richtig versteht. Neben der Band, die mich in den letzten 2-3 Monaten super angelernt hat, habe ich mich auch mit der kölschen Mentalität beschäftigt. Ich habe zwar noch jede Menge zu lernen, aber da wachse ich hoffentlich mit der Hilfe der Kölschen schnell rein.“

Was haben Sie zuvor musikalisch gemacht?
„Musik gehört eigentlich schon immer zu meinem Leben. Ich habe bereits in einer Band mit eigener Musik gespielt. Da stand Pop, Punk und Rock im Vordergrund. Danach war ich in verschiedenen Cover-Bands aktiv. Das ganze war aber Nebenberuflich.“

Wie sind Sie zu der Band gekommen? 
Chris: „Ich kenne es eigentlich nur so, dass man sich bewerben muss, oder das man empfohlen wird (lacht). Manchmal nützt auch Vitamin B. Bei den Boore lief es ganz anders, denn die haben mich tatsächlich über meine Videos auf meiner Homepage gefunden. Ich war jedenfalls sehr überrascht, als ich angerufen wurde.“

Die Session steht in den Startlöchern, wie sieht es mit Ihrer kölschen Karnevalserfahrung aus?
Chris: „Den richtig puren Karneval in Köln habe ich leider noch nicht mitgemacht. Daher habe ich mir als erstes im Fernsehen die Übertragung zum 11. im 11. angeschaut und gedacht: Man ist das schön und ich darf bald dabei sein – Wahnsinn.“

Gibt es schon Songs von den Boore die, Ihnen sehr am Herzen liegen?
Chris: „Ja klar! Dazu gehören „Kumm un bliev“, der Sessionstitel „Rut un wiess“ und „Jeck es jeil“ – wenn ich den singe, bin ich total aufgeregt. Ich hoffe, dass mir die Boore-Fans den einen oder anderen kleinen Fehler verzeihen werden. Für mich ist es eine ganz neue Welt, auf die ich mich total freue.“

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