Verdacht auf Blindgänger in Köln Größere Evakuierung nicht ausgeschlossen

Nach Todesdrama in Brühl Leiche des Phantasialand-Mitarbeiters (†58) wird obduziert

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Bei Wartungsarbeiten an dieser Achterbahn wurde der 58-jährige Mann zu Tode gequetscht.

Brühl/Köln – Einen Tag nachdem ein Arbeiter (†58) bei Wartungsarbeiten an der Achterbahn „Winja’s Fear 6 Winja’s Force“ im Phantasialand ums Leben kam, hat die Kölner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

Obduktion angeordnet

„Wir haben eine Obduktion der Leiche und ein chemisch-toxikologisches Gutachten angeordnet. Zudem soll ein weiteres Gutachten klären, ob etwaige Mängel an der Achterbahn zu dem Unglück geführt haben könnten“, sagte Behördensprecher Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf EXPRESS-Anfrage. Die Akte mit dem Zeichen: 632 UJs 67-17 ist am Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft eingegangen.

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Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft.

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Wie vom Phantasialand zu erfahren war, hatte der langjährige Mitarbeiter an der Hebevorrichtung der Achterbahn eine Inspektionsfahrt auf einer Arbeitsplattform gemacht, als er die Anlage für die bevorstehende TÜV-Prüfung kontrollieren wollte. Dabei geschah das Unglück – der Mann wurde von der Hebevorrichtung eingequetscht und getötet.

Sicherheit der Gäste nicht gefährdet

Die Presseabteilung des Freizeitparks sprach von einem tragischen Vorfall und beteuerte zugleich, dass dieser Vorfall nichts mit der Sicherheit der Fahrgeschäfte zu tun habe.

Am 1. April öffnet das Phantasialand nach seiner Winterpause wieder seine Pforten für die Besucher.

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