Autofahrer in Köln dürfen sich freuen: Die Spritpreise fallen seit Anfang November spürbar.
Unter Zwei-Euro-MarkeBlick auf die Kölner Spritpreise: Krasse Entwicklung

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Zapfpistolen an einer Zapfsäule – aktuell sind die Spritpreise sehr günstig.

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Wer in Köln gerade tanken muss, kann sparen: Super E10 gibt es am Freitagmorgen schon ab 1,83 Euro pro Liter – also weit unter der Zwei-Euro-Marke. In Bergisch Gladbach kann man derzeit sogar für 1,74 Euro tanken.
Auch Diesel ist günstiger geworden: Ab 2,14 Euro pro Liter wird er aktuell an mehreren Stationen angeboten.
Tanken ist gerade extrem günstig: Woran liegt das?
Viele Autofahrer fragen sich dieser Tage: Woher kommt der plötzliche Preisrutsch? Zeitlich fällt der Rückgang mit den US-Midterms am 3. November zusammen – ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der amerikanischen Innenpolitik und deutschen Spritpreisen lässt sich dafür aber nicht belegen.
Spritpreise in Deutschland hängen in erster Linie vom Rohölpreis und von politischen Entscheidungen hierzulande ab – nicht von Wahlergebnissen in den USA.
Der eigentliche Grund für die sinkenden Preise liegt schon einen Monat zurück: Am 1. Oktober 2026 ist der Tankrabatt der Bundesregierung in Kraft getreten. Seitdem gilt für Benzin und Diesel, die Tanklager und Raffinerien verlassen, ein Steuernachlass von 16,7 Cent pro Liter.
Schon in der Nacht zum 1. Oktober sackten die bundesweiten Durchschnittspreise innerhalb einer Stunde um rund zehn bis elf Cent ab. Vielerorts wurde Super E10 für unter zwei Euro angeboten – in Köln allerdings zunächst nicht: Hier zeigte der ADAC am Morgen des 1. Oktober keine Tankstelle unter der Zwei-Euro-Marke.
Ganz freiwillig ist die Preissenkung für die Tankstellen nicht: Es gibt keine direkte Verpflichtung, die Steuersenkung an die Kunden weiterzugeben, die Berechnung ist zudem komplex. Tatsächlich war der September 2026 der mit Abstand teuerste Tankmonat bisher gewesen. Mit spürbaren Folgen für die Inflationsrate.
Ob der Tankrabatt tatsächlich hilft, ist unter Experten umstritten. Kritiker bemängeln, er sei ungenau, dämpfe den Anreiz zum Sparen und komme nicht vollständig bei den Autofahrern an. Die Mineralölwirtschaft weist diesen letzten Punkt zurück. Befürworter wiederum verweisen darauf, dass es aktuell kein besseres Mittel gebe, um Autofahrer zu entlasten.
