Eine frische ADAC-Auswertung zeigt extreme regionale Unterschiede beim Sprit. Wer clever wohnt oder tankt, kann ordentlich sparen.
Teuerste Sprit-HotspotsTank-Frust im Westen, Spar-Freude im Osten

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Autos stehen am 1. Oktober 2026 in einer Schlange an einer Tankstelle (Symbolfoto).
Wer in Hessen oder NRW zur Tankstelle fährt, braucht starke Nerven. Laut einer neuen ADAC-Auswertung zahlen Autofahrer hier bundesweit am meisten – während die Rechnung in anderen Regionen deutlich milder ausfällt.
So sind in Berlin die Mobilitätskosten vergleichsweise billig. In Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland kommt es hingegen auf den Kraftstoff an. Basis sind die Durchschnittspreise am Dienstag um 11 Uhr vormittags - also zu einem vergleichsweise günstigen Zeitpunkt.
Wo Benzin und Diesel am meisten kosten
Den teuersten Sprit gab es dabei bei beiden Kraftstoffsorten Hessen. Superbenzin der Sorte E10 war dort um 8,9 Cent teurer als im billigsten Bundesland. Diesel war im Vergleich um 5,1 Cent teurer.
NRW war bei beiden Kraftstoffsorten am zweitteuersten. E10 war zudem auch in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz vergleichsweise teuer. Eher hohe Dieselpreise fanden sich zudem in Bayern, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland. Auffällig dabei: Bei E10 finden sich Baden-Württemberg, das Saarland und Bayern am anderen Ende der Skala - also unter den billigsten Ländern.
Berlin ist dagegen konsequent günstig: Bei E10 liegt es auf Platz zwei, bei Diesel auf Platz eins. Sachsen schafft es bei E10 auf einen geteilten vierten und bei Diesel auf einen zweiten Platz unter den billigen Ländern. Insgesamt ist insbesondere bei Diesel der Osten tendenziell günstiger als der Westen. (dpa)
